Bewertung:

Das Buch bietet eine Analyse der feministischen Theologie, erforscht ihre Zukunft und befasst sich mit Stereotypen und Themen innerhalb der systematischen Theologie. Obwohl es aufschlussreiche Kritik am aktuellen feministischen Diskurs übt, hat es bei einigen Leserinnen und Lesern starke negative Reaktionen hervorgerufen, die den Inhalt als beleidigend und substanzlos empfinden.
Vorteile:Das Buch wird für seine klare und verständliche Analyse feministischer Theologien gelobt, die aktuelle Kontroversen aufgreift und Mythen der Homogenität entlarvt. Es verwendet Themen der systematischen Theologie und erörtert verschiedene Perspektiven aus der feministischen Theologie sowohl des Nordatlantiks als auch der Dritten Welt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser empfinden das Buch als zutiefst anstößig und kritisieren seine radikalen Ansichten, wie etwa die Beschreibung Gottes in vulgären Begriffen und das Eintreten für kontroverse theologische Positionen. Ein Rezensent verurteilt das Buch scharf als unsinnig und unbegründet und bezeichnet es als völligen Müll.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Controversies in Feminist Theologies
"Controversies in Feminist Theologies" ist eine klare und verständliche Analyse der aktuellen Kontroversen innerhalb der feministischen Theologien. Es nutzt viele der Themen der systematischen Theologie, um zu untersuchen, ob die feministische Theologie eine Zukunft hat oder ob ihr Diskurs und ihre Praxis bankrott geworden sind.
Die Autorinnen weiten diese Frage aus, indem sie untersuchen, ob das gesamte Projekt der systematischen Theologie überholt ist. Das Buch entlarvt erstmals den Mythos der Homogenität und einige der gängigen Stereotypen und Mythen, die sich um feministische Theologien ranken, aus einer methodischen und thematischen Perspektive. Es befasst sich mit den gängigen Stereotypen, die sich um die feministische Theologie des Nordatlantiks und der Dritten Welt gebildet haben, einschließlich Fragen der Mariologie, der Verwendung der Bibel und der zentralen Bedeutung der Erfahrungen von Frauen in der feministischen Praxis, und hebt gleichzeitig den Reichtum unterschiedlicher und manchmal gegensätzlicher Positionen in den Debatten über Theologie, Geschlecht und Sexualität hervor.
Marcella Althaus-Reid ist Professorin für kontextuelle Theologie an der Universität von Edinburgh. Sie ist stellvertretende Herausgeberin des Journal of Studies in World Christianity und Mitglied des Beirats von Concillium.
Lisa Isherwood ist Professorin für Feministische Befreiungstheologien und Direktorin für Theologie und Religionswissenschaften an der Universität Winchester. Sie ist geschäftsführende Herausgeberin der Zeitschrift Feminist Theology.