Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden und fesselnden Überblick über Woodrow Wilsons Rolle bei der Entstehung des Ersten Weltkriegs und verbindet politische und militärische Geschichte mit zahlreichen Anekdoten und einer gut recherchierten Erzählung.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und gut lesbar
⬤ bietet neue Perspektiven auf Wilson und die Beteiligung der USA am Ersten Weltkrieg
⬤ enthält interessante Anekdoten
⬤ präsentiert sowohl politische als auch militärische Aspekte
⬤ enthält einen nützlichen bibliographischen Essay.
Einige Rezensenten wiesen auf die Subjektivität des Autors hin und darauf, dass sich das Buch stark auf die politische Geschichte stützt, was nicht alle Leser ansprechen dürfte.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
More Precious Than Peace: A New History of America in World War I
Justus D. Doeneckes monumentale Studie deckt die diplomatischen, militärischen und ideologischen Aspekte der Beteiligung der USA am Ersten Weltkrieg in vollem Umfang ab.
Der Eintritt Amerikas in den "Krieg, der alle Kriege beenden sollte" im April 1917 markiert einen der wichtigsten Wendepunkte in der Geschichte der Nation. Innerhalb von nur neunzehn Monaten entsandten die Vereinigten Staaten fast zwei Millionen Soldaten nach Übersee, bauten einen starken Propagandaapparat auf und schufen eine beispiellose Kriegsmaschinerie, die maßgeblich zum Sieg der Alliierten im Herbst 1918 beitrug. An der Spitze der Nation kämpften Woodrow Wilson und seine Regierung mit politischen Unstimmigkeiten, nationalen und internationalen Kontroversen und ihrer eigenen mangelnden Erfahrung in der Führung eines massiven Kriegseinsatzes.
In More Precious than Peace, dem lang erwarteten Nachfolger seines von der Kritik hochgelobten Werks Nothing Less than War, untersucht Justus D. Doenecke die gesamte amerikanische Erfahrung als vollwertiger Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg. Doenecke untersucht das Streben der Wilson-Regierung nach nationaler Einheit, den Creel-Ausschuss und "patriotische" Kreuzzüge. Indem er diese und viele andere Themen miteinander verwebt, darunter die Reaktion der USA auf die russischen Revolutionen, schafft Doenecke eine lebendige und umfassende Darstellung. Auf der Grundlage beeindruckender Forschungsergebnisse stellt diese ausgewogene Bewertung historiografische Kontroversen in Frage und wird für Studenten, Wissenschaftler und alle Leser, die sich für die Geschichte des Ersten Weltkriegs interessieren, von großem Nutzen sein.