Bewertung:

Das Buch wird für seinen schönen Schreibstil, die gründliche Recherche und die aufschlussreiche Analyse der Rolle der Frauen während des Ersten Weltkriegs und im alten Amerika gelobt, aber es mag nicht bei allen Lesern auf Resonanz stoßen, da ein Rezensent es schwer fand, sich damit zu beschäftigen.
Vorteile:⬤ Schön geschrieben und aufschlussreich
⬤ informativ über weniger bekannte Geschichten
⬤ gut recherchiert mit einer vielfältigen Perspektive auf Ethnie und sozioökonomische Klasse
⬤ zugänglicher akademischer Stil, der sich mit dem realen Leben von Frauen verbindet.
⬤ Einige Leser könnten es schwierig finden, sich auf das Buch einzulassen
⬤ ein Rezensent drückte aus, dass er überhaupt nicht in das Buch einsteigen konnte
⬤ gelegentliche akademische Punkte können sich von der Haupterzählung abgekoppelt fühlen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Making War, Making Women: Femininity and Duty on the American Home Front, 1941-1945
Anhand von Kriegspropaganda, populärer Werbung, umfangreichen Regierungsunterlagen und Hunderten von Briefen und anderen Berichten, die von Frauen in den 1940er Jahren geschrieben wurden, untersucht Melissa A. McEuen, wie sehr Körper und Geist von Frauen zu "Schlachtfeldern" im Kampf der USA um den Sieg im Zweiten Weltkrieg wurden.
Die Frauen wurden in dem Glauben gelassen, dass der Erfolg der Nation von ihren Anstrengungen abhing - nicht nur in den Fabriken, sondern auch an ihren Frisiertischen, Waschbecken und Waschküchen. Sie sollten ihre Arsenale mit Lippenstift, Nagellack, Cremes und Reinigungsmitteln auffüllen, um den Standards der idealen Frau zu entsprechen, die in Zeitschriften, Zeitungen, Plakaten, Postern, Pamphleten und im schnell wachsenden Pinup-Genre angepriesen wurden. Die Frauen wurden auf neue Art und Weise kritisiert und sexualisiert, und sie verstanden, dass ihr Gesicht, ihre Kleidung und ihr Benehmen zeigen würden, wie ernst sie ihre Verantwortung als Bürgerinnen nahmen. McEuen zeigt auch, dass die Kriegsrhetorik von Freiheit, Demokratie und Nachkriegschancen mit der Realität einer rassisch geschichteten Gesellschaft nicht vereinbar war. Der Kontext des Krieges schuf und verstärkte das Weißsein, und McEuen untersucht, wie Afroamerikaner sich mit dem Weißsein als Repräsentant der wahren amerikanischen Identität auseinandersetzten.
Aus der Perspektive der Kulturwissenschaften und der feministischen Theorie bietet Making War, Making Women einen umfassenden Blick darauf, wie sich Frauen an der amerikanischen Heimatfront mit einer politischen Kultur auseinandersetzten, die ihren Körper in den Dienst der Kriegsanstrengungen stellte.