
Crimmigration in the Age of COVID-19
In den Jahren 2020-2022 bestand für einen Großteil der Welt die Gefahr, sich mit COVID-19 anzustecken. Diese Neuauflage, "Crimmigration in the Age of COVID-19", trägt zum Verständnis der Einwanderung während der Pandemie bei.
Anhand von länderübergreifenden und interdisziplinären Fallstudien wird aufgezeigt, wie die Länder Ausnahmen von den öffentlichen Gesundheitsprotokollen für Migranten machten. Im Zusammenhang mit der Einwanderung haben verschiedene Regierungen öffentliche Gesundheitsprotokolle als Waffe eingesetzt, um Migranten zu kriminalisieren und auszugrenzen. Die Trump-Administration hat die Pandemie bei fast jeder Gelegenheit auf sadistische Weise falsch dargestellt.
Trump kam auf dem Rücken von Migranten an die Macht und bezeichnete sie als Mörder und Vergewaltiger.
Die Überschneidung von Trumps COVID-19 und der Migrationspolitik hat den Raum für die außergewöhnliche Entmenschlichung von Migranten in den Jahren 2020-21 geschaffen. Diese Neuauflage dokumentiert die Bewaffnung der Öffentlichkeit durch Crimmigration.
Crimmigration ist die Kriminalisierung von Migration und Migranten durch modernste Überwachungs- und Militarisierungstechnologien. Während der schlimmsten Phase von COVID-19 haben die Strategien der Kriminalisierung - obligatorische Inhaftierung und harte Ausgrenzung - das Übertragungsrisiko unter Migranten verschärft. Hier waren nicht die Migranten, sondern die Politik schuld.
Der angeblich auf die öffentliche Gesundheit bezogene Titel42 drängte die ohnehin schon stark gefährdeten Migranten in unregulierte, von mexikanischen Drogenkartellen kontrollierte Barackensiedlungen. Darüber hinaus wurden die Migranten in Haftanstalten, d. h.
in Gefängnissen mit mittlerer Sicherheitsstufe, festgehalten, die als Petrischalen für die Krankheit fungierten. Wir hoffen, dass dieser Nachdruck zum Verständnis der Überschneidungen von öffentlicher Gesundheit und Kriminalität sowie der Grenzstrafverfolgung in diesen außergewöhnlichen Zeiten beiträgt.