Bewertung:

Ben Meyer untersucht in seinem Buch The Hermeneutics of Consent (Die Hermeneutik des Einverständnisses) die Überschneidung von Christentum, Aufklärung und postmoderner Hermeneutik. Meyer plädiert für eine „Hermeneutik des Einverständnisses“ als Mittelweg zwischen Realismus und Idealismus und erkennt an, dass das menschliche Verständnis zwar durch kulturelle Perspektiven geprägt ist, dass es aber auch möglich ist, diese Vorurteile im Streben nach Wahrheit zu kritisieren.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Erkundung historischer und philosophischer Fragen im Zusammenhang mit der Schriftauslegung
⬤ ermutigt zu kritischem Denken und persönlichem Einverständnis beim Verstehen der Wahrheit
⬤ nützlich für alle, die sich für Bibelwissenschaft und Erkenntnistheorie interessieren.
Erfordert ein starkes Vokabular und kann für Leser ohne Hintergrundwissen in philosophischer Terminologie eine Herausforderung darstellen; einige werden die diskutierten Konzepte als komplex und schwer zu verstehen empfinden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Critical Realism and the New Testament
Diese seit langem bestehende Reihe bietet der Zunft der Religionswissenschaftler eine Publikationsmöglichkeit, die sich in erster Linie an Kollegen richtet. Sie umfasst wissenschaftliche Monographien, überarbeitete Dissertationen, Festschriften, Konferenzbeiträge und Übersetzungen antiker und mittelalterlicher Dokumente.
Die Arbeiten umfassen die Teildisziplinen Bibelwissenschaft, Christentumsgeschichte, Religionsgeschichte, Theologie und Ethik. Zu den fünfundsiebzig erschienenen Bänden gehören Festschriften für Karl Barth, Donald W. Dayton, James Luther Mays, Margaret R.
Miles und Walter Wink. Zu den Autoren gehören: C. K.
Barrett, Francois Bovon, Paul S. Chung, Marie-Helene Davies, Frederick Herzog, Ben F. Meyer, Pamela Ann Moeller, Rudolf Pesch, D.
Z. Phillips, Rudolf Schnackenburgm Eduard Schweizer, John Vissers.