Kubanischer Star: Wie ein Negro-League-Besitzer das Gesicht des Baseballs veränderte

Bewertung:   (4,8 von 5)

Kubanischer Star: Wie ein Negro-League-Besitzer das Gesicht des Baseballs veränderte (Adrian Burgos)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine seltene Perspektive auf das Leben schwarzer und brauner Baseballspieler und konzentriert sich dabei besonders auf die unterschätzte Figur des Alex Pompez. Es ist eine gut recherchierte Biografie, die Pompez' Beiträge zum Baseball in einen Kontext stellt und sein doppeltes Vermächtnis als Baseballer und Harlem Numbers King hervorhebt.

Vorteile:

Das Buch wird für seine einzigartige Erzählweise und Perspektive, den informativen Inhalt, die gründliche Recherche und die verständliche Prosa gelobt, die die detaillierten Baseballinformationen zugänglich macht. Es hebt die bedeutenden, aber übersehenen Beiträge von Alex Pompez zur Baseballgeschichte hervor.

Nachteile:

Einige Leser werden vielleicht feststellen, dass der Schwerpunkt zwar auf Pompez liegt, man sich aber eine ausführlichere Diskussion über seine Zeitgenossen oder breitere Zusammenhänge in der Baseballwelt wünschen würde.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Cuban Star: How One Negro-League Owner Changed the Face of Baseball

Inhalt des Buches:

In Cuban Star, einer interpretierenden Darstellung des Lebens von Alejandro Alex Pompez im Kontext, verfolgt Adrian Burgos, Jr. den Weg von Pompez - und des Baseballs - durch die sich verändernde soziale und rassische Landschaft des zwanzigsten Jahrhunderts.

Als das Auswahlkomitee Alex Pompez 2006 in die Baseball Hall of Fame wählte, gab es einige, die sich darüber aufregten. Als Negro-League-Besitzer während der glorreichen Zeiten des Baseballs war Pompez als früher und standhafter Verfechter von Latino-Spielern bekannt und trug dazu bei, den Baseball in das moderne Zeitalter zu führen. Warum also war seine Aufnahme in die Liste so umstritten?

Wie viele andere in der Ära des segregierten Baseballs musste auch Pompez feststellen, dass er mit dem Spiel allein nicht über die Runden kommen konnte. Um sein geliebtes Team, die New York Cubans, zu finanzieren, stürzte er sich kopfüber in eine Sünde, die viele Baseballfans für unverzeihlich halten - das Glücksspiel. Er baute eines der berüchtigtsten Wettbüros in Harlem auf und zog schließlich den Zorn des berühmten Staatsanwalts Thomas Dewey auf sich. Aber er führte seine Kubaner mit ihrer Starbesetzung aus Latino-Spielern auch zu einer Negro-League World Series-Meisterschaft im Jahr 1947.

Der Historiker und Sportjournalist Adrian Burgos Jr. erweckt in dieser lebhaften Biografie die Welt des professionellen Baseballs in einer Zeit enormer Veränderungen zum Leben. Burgos folgt Pompez von seinen Anfängen bis zum Ende seiner Karriere und bietet einen Einblick in das Clubhaus, als sowohl die Besitzer als auch die Spieler mit den neuen Realitäten des Spiels kämpften. Dass die heutigen Roster mit Namen wie Rodriguez, Pujols, Rivera und Ortiz gefüllt sind, ist ein Zeugnis für Pompez und seinen bleibenden Einfluss.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780809037209
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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