Bewertung:

Das Buch bietet einen aufschlussreichen Überblick über die Geschichte der Latino-Spieler im Baseball, wobei Themen wie Ethnie, Identität und die Auswirkungen wirtschaftlicher Faktoren auf die Integration untersucht werden. Es wird für seine Tiefe und seinen wissenschaftlichen Ansatz geschätzt, aber für seinen dichten Schreibstil und seine Wiederholungen kritisiert.
Vorteile:⬤ Bietet wertvolle historische Einblicke, insbesondere über Latino-Spieler im Baseball
⬤ aufschlussreich für Leser, die mit der Baseballgeschichte nicht vertraut sind
⬤ gut für Studenten und diejenigen, die sich für die kulturellen und sozialen Aspekte des Sports interessieren.
⬤ Dichter und trockener Schreibstil
⬤ sich wiederholender Inhalt, der langweilig sein kann
⬤ nicht gut geeignet für Gelegenheitsleser oder Buchberichte
⬤ gilt als teuer.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Playing America's Game, 23: Baseball, Latinos, and the Color Line
Obwohl sie von den Historikern sowohl des Baseballs im Allgemeinen als auch der Negro Leagues im Besonderen weitgehend ignoriert werden, waren Latinos im organisierten Baseball von Anfang an eine bedeutende Präsenz.
In dieser richtungsweisenden Studie über Latinos und den professionellen Baseball von den 1880er Jahren bis heute erzählt Adrian Burgos die fesselnde Geschichte der Männer, die auf Schritt und Tritt die "Color Line" überwanden - als "Spanier" in den Major Leagues oder auf der Suche nach Respekt und Akzeptanz in den Negro Leagues. Burgos stützt sich auf Archivmaterial aus den USA, Kuba und Puerto Rico sowie auf spanisch- und englischsprachige Veröffentlichungen und Interviews mit Spielern der Negro League und der Major League.
Er zeigt, wie die Manipulation der Rassenunterschiede, die es dem Management ermöglichte, Latino-Spieler anzuwerben und unter Vertrag zu nehmen, dem General Manager der Brooklyn Dodgers, Branch Rickey, als Vorbild diente, als er 1947 mit der Verpflichtung von Jackie Robinson die Aufhebung der Rassenschranken einleitete. Burgos' umfassende Untersuchung der Beteiligung von Latinos vor und nach Robinsons Debüt dokumentiert die Art und Weise, in der Inklusion nicht Gleichheit bedeutete, und zeigt, wie Vorstellungen von rassischen Unterschieden bei dunkelhäutigen Latinos wie Orestes ("Minnie") Mi oso, Roberto Clemente und Sammy Sosa fortbestanden.