
Bullets, Bandages and Beans: United States Army Logistics in France in World War I
Im Oktober 1918 kämpften mehr als eine Million US-Soldaten in der Meuse-Argonne-Kampagne.
Die logistischen Kräfte der American Expeditionary Forces, die Services of Supply (SOS), leisteten entscheidende Unterstützung für die Kampftruppen. Eine unüberschaubare Anzahl von Einheiten aus den Bereichen Instandhaltung, Medizin, Kraftverkehr, Eisenbahn, Quartiermeister und Ingenieurwesen diente in dieser Funktion ebenso wie britische Frauen des Queen Mary's Army Auxiliary Corps, afroamerikanische Arbeiter- und Pionierregimenter, eine von einem legendären Offizier geführte Brigade der US-Marine, Freiwillige der Heilsarmee, chinesische Arbeiter und sogar deutsche Kriegsgefangene.
Die SOS versorgte die amerikanischen Soldaten an der Front mit "Kugeln, Verbandszeug und Bohnen", reparierte Waffen, produzierte riesige Mengen Holz, kaufte Pferde aus Spanien, betrieb ein riesiges Eisenbahnnetz, versorgte Kranke und Verwundete, bekämpfte Brände auf Truppenschiffen, fuhr Lastwagen unter feindlichem Beschuss und verwaltete ein berüchtigtes Gefängnis. Dieses Buch gibt einen umfassenden Überblick über die vielleicht am meisten übersehene, aber entscheidende militärische Anstrengung des Ersten Weltkriegs.