
Art-Based Social Enterprise, Young Creatives and the Forces of Marginalisation
Dieses Buch analysiert die Herausforderungen und Chancen, mit denen kunstbasierte Sozialunternehmen (ASEs) konfrontiert sind, die junge Kreative in die Aus- und Weiterbildung einbinden und ihren Weg in die Kreativwirtschaft unterstützen. Dabei werden die komplexen, sich überschneidenden Themen der Marginalität und des Unternehmertums angesprochen, insbesondere in Bezug auf junge Kreative mit sozialem, wirtschaftlichem und kulturellem Migrationshintergrund. Auf der Grundlage umfangreicher Feldforschung und Interviews mit zwölf wichtigen Organisationen sowie drei ausführlichen Fallstudien in Australien bietet das Buch eine detaillierte Analyse der Nutzung von Unternehmertum zur Bewältigung der strukturellen Herausforderungen der Marginalität.
Das Buch untersucht die lokalen und globalen Kontexte, in denen kunstbasierte Sozialunternehmen (ASEs) agieren und innerhalb derer sie - oft erfolgreich - versuchen, den Zugang zu Bildung und Arbeit für junge Kreative zu verbessern. Es befasst sich auch mit den Erkenntnissen, die durch die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Mitarbeiter und jungen Kreativen in unseren ASE-Fallstudien gewonnen wurden, um sowohl die Herausforderungen als auch die Auswirkungen des ASE-Modells auf die Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungswege junger Menschen zu verstehen.
Das Buch konzentriert sich auf drei große Themenbereiche: prekäre Jugend und digitale Zukunft, materielle Praxis und nachhaltiges Wirtschaften sowie kulturelle Bürgerschaft in städtischen Randgebieten. Mit der Erforschung dieser Themen leistet das Buch einen Beitrag zu den Debatten über die Grenzen, Möglichkeiten und Herausforderungen, die mit einem ASE-Modell verbunden sind und sich daraus ergeben, und es zeigt auf, wie diese Modelle zum Wohlbefinden, zum Engagement, zur Bildung und Ausbildung sowie zu den Arbeitswegen junger Menschen beitragen können. Im weiteren Sinne werden die Möglichkeiten der Kunst als Mittel des sozialen und kulturellen Engagements untersucht. Vor dem Hintergrund der unsicheren Zukunft der Kreativwirtschaft unterstreicht dieses Buch die Art und Weise, in der junge Künstler alternative wirtschaftliche und kulturelle Modelle aufbauen, die sowohl individuelle Wege als auch kollektive Veränderungen unterstützen.
Dieses Buch wird das Feld mit einer kritischen Linse voranbringen, die sich eng an die Erfahrung und die gelebte Realität des Jonglierens mit mehreren Prioritäten sozialer, wirtschaftlicher und künstlerischer Ziele anlehnt.