Bewertung:

In den Rezensionen wird die Erforschung der Langeweile als kulturell konstruiertes Konzept hervorgehoben, insbesondere aus der Perspektive der Frauen. Spacks' Arbeit wurde für ihre Tiefe, ihre wissenschaftliche Analyse und ihre neuen Erkenntnisse gelobt, die eine Neuinterpretation der Auswirkungen chronischer Langeweile auf den Einzelnen und die Gesellschaft bieten. In einer Rezension wurde jedoch eine Diskrepanz zwischen dem physischen Zustand des Buches und den Erwartungen festgestellt.
Vorteile:Das Buch ist fesselnd und regt zum Nachdenken an. Es bietet eine einzigartige Perspektive auf chronische Langeweile, insbesondere durch die Brille von Schriftstellerinnen und Denkerinnen. Es verbindet literarische Analyse mit Kulturkritik und zeigt die tieferen Implikationen der Langeweile im Zusammenhang mit sozialen Strukturen und persönlichen Erfahrungen auf. Die Leser schätzen den historischen Kontext und den ernsten Ton, der das Buch zu einer überzeugenden Ergänzung des Diskurses über das moderne Unbehagen macht.
Nachteile:Einige Leser fanden den physischen Zustand des Buches weniger gut als erwartet und bezeichneten es als „schäbig“.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Boredom: The Literary History of a State of Mind
Dieses Buch bietet eine geistreiche Erklärung dafür, warum die Langeweile die literarische Vorstellungskraft sowohl heimsucht als auch anregt.
Von Samuel Johnson bis Donald Barthelme, von Jane Austen bis Anita Brookner zeigt uns Spacks endlich, wie wir in einer postmodernen Welt angekommen sind, in der Langeweile der allumfassende Name ist, den wir unserer Unzufriedenheit geben. Ihr Buch, das alles andere als langweilig ist, gibt uns einen neuen Einblick in die kulturelle Nützlichkeit - und das tiefe Interesse - der Langeweile als Geisteszustand.