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Lessons in Legitimacy: Colonialism, Capitalism, and the Rise of State Schooling in British Columbia
Eine Untersuchung darüber, wie der frühe staatliche Schulunterricht in Britisch-Kolumbien den Schülern die Legitimität des Siedlerkapitalismus vermittelte.
Zwischen 1849 und 1930 unterstützte das staatlich geförderte Schulwesen in Britisch-Kolumbien die Entwicklung einer kapitalistischen Siedlergesellschaft. Diese Institutionen verwalteten verschiedene Systeme, in denen indigene und nicht-indigene Kinder auf ihre ungleichen Rollen in der entstehenden Gesellschaftsordnung vorbereitet wurden. Lessons in Legitimacy untersucht die Bildung für indigene und nicht-indigene Schüler - durch öffentliche Schulen, Indian Day Schools und Indian Residential Schools - und wie Bildungseinrichtungen den Siedlerkapitalismus und seine Entstehung in Britisch-Kolumbien normalisierten.
Durch die Kombination von Erkenntnissen aus den Bereichen Geschichte, indigene Studien, historischer Materialismus und politische Ökonomie zeigt Lessons in Legitimacy auf, wie ein historisches Verständnis der Nutzung von Schulbildung heutige Diskussionen über die Rolle der Bildung bei der Versöhnung und der Verbesserung der Beziehungen zwischen Indigenen und Siedlern informieren kann.