Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten, wobei vor allem das Layout und die Wahl der Schriftart bemängelt wurden, obwohl der historische Inhalt geschätzt wird. Einige Leser empfehlen es für Geschichtsinteressierte, während andere die Ausgabe als unvollständig und schlecht gestaltet kritisieren.
Vorteile:⬤ Gute Übersetzung
⬤ empfehlenswert für Geschichtsinteressierte
⬤ Inhalt ist historisch bedeutsam.
⬤ Schreckliches Layout
⬤ nur die Hälfte des Originaltextes enthalten
⬤ schwer lesbare Schrift
⬤ schlechtes Design macht das Lesen mühsam.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Leningrad Under Siege: First-Hand Accounts of the Ordeal
Leningrad wurde fast drei Jahre lang belagert, und der erste Winter dieser Belagerung war einer der kältesten seit Menschengedenken. Die Russen waren von dem plötzlichen Angriff der Deutschen im Juni 1941 überrascht worden.
Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser langen, bitteren Belagerung mit den Worten derer, die dabei waren. Es beschreibt anschaulich, wie die einfachen Leningrader unter den schrecklichsten Bedingungen ums Überleben und um die Verteidigung ihrer geliebten Stadt kämpften. Sie wurden bombardiert, beschossen, hungerten und froren.
Sie gruben Panzerfallen und Schützengräben, bauten Unterstände und Befestigungen, bekämpften Brände, räumten Trümmer, versorgten die Verwundeten und beerdigten ihre Toten, solange sie die Kraft dazu hatten. Viele wurden durch deutsche Bomben oder Granaten getötet, aber die meisten starben an Hunger und Kälte.
Das Buch basiert auf Interviews mit Überlebenden der Belagerung sowie auf zeitgenössischen Tagebüchern und persönlichen Memoiren. Im Mittelpunkt stehen drei Personen: eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern, ein Junge, der bei Kriegsausbruch sechzehn Jahre alt war, und ein älterer Akademiker.
Wir sehen die Belagerung mit ihren Augen, wie sich ihre Schrecken entfalten und wie sie ums Überleben kämpfen.