Bewertung:

Die Rezensionen machen deutlich, dass die Meinungen über die Wirksamkeit des Buches und den Ansatz zur Bekämpfung von Rassismus im Bildungswesen weit auseinander gehen. Ein Rezensent lobt das Buch als unverzichtbar für weiße Pädagogen und hebt seine organisierte Kritik an schädlichen Praktiken in der K-12-Bildung und seine aufschlussreichen Hinweise für Lehrerausbildungsprogramme hervor. Ein anderer Rezensent hingegen kritisiert das Buch, weil es das Konzept des Rassismus falsch anwendet und möglicherweise die Handlungsfähigkeit schwarzer Schüler untergräbt, und weist darauf hin, dass seine Argumente fehlerhaft sind und nicht durch lernwissenschaftliche Erkenntnisse gestützt werden.
Vorteile:- Unverzichtbare Lektüre für Pädagogen, insbesondere für weiße Pädagogen.
Nachteile:- Klare und organisierte Kritik an Rassismus in K-12-Lehrplänen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Reading, Writing, and Racism: Disrupting Whiteness in Teacher Education and in the Classroom
Eine Untersuchung darüber, wie Lehrplanentscheidungen die weiße Vorherrschaft aufrechterhalten können, und radikale Strategien, wie Schulen und Lehrerausbildungsprogramme den Rassismus in der Bildung unterbrechen und verändern können
Wenn rassistische Lehrpläne in den sozialen Medien „viral“ gehen, wird dies in der Regel als Einzelfall eines „schlechten“ Lehrers abgetan. Die Pädagogin Bree Picower ist jedoch der Meinung, dass rassistische Lehrpläne keine Anomalie sind. Es handelt sich um ein systemisches Problem, das widerspiegelt, wie das Weißsein in der Bildung eingebettet ist und reproduziert wird. In Reading, Writing, and Racism (Lesen, Schreiben und Rassismus) argumentiert Picower, dass weiße Lehrer ihr Verständnis von Ethnie neu definieren müssen, um Rassengerechtigkeit zu fördern, und dass dies bereits in der Lehrerausbildung beginnen muss.
Sie untersucht auch aktuelle Beispiele rassistischer Lehrpläne, die sich im Internet verbreitet haben, um zu zeigen, wie das Weißsein in den Schulen verankert ist und wie dies die rassischen Hierarchien in der jungen Generation verstärkt.
Mit dem Schwerpunkt auf institutionellen Strategien zeigt Picower, wie Rassengerechtigkeit in die Programme der gesamten Lehrerausbildung integriert werden kann - von der Zulassung bis zur Einarbeitung. Indem sie das „Wer“, „Was“, „Warum“ und „Wie“ der rassendiskriminierenden Lehrerbildung untersucht, bietet sie radikale Möglichkeiten, die Art und Weise, wie Lehrer über Ethnie in ihren Klassenzimmern denken und unterrichten, zu verändern.