Libricide: Die staatlich geförderte Zerstörung von Büchern und Bibliotheken im zwanzigsten Jahrhundert

Bewertung:   (4,8 von 5)

Libricide: Die staatlich geförderte Zerstörung von Büchern und Bibliotheken im zwanzigsten Jahrhundert (Rebecca Knuth)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch wird wegen seiner fesselnden Sprache und seiner umfassenden Analyse des Themas Bücherverbrennung hoch geschätzt. Es wird als unverzichtbare Quelle für Studenten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen angesehen.

Vorteile:

Das Buch ist spannend und interessant geschrieben
deckt ein bedeutendes und wichtiges Thema ab
und wird als unverzichtbares Hilfsmittel
für verschiedene Disziplinen wie politische Geschichte, Philosophie, Soziologie und Bibliothekswissenschaft beschrieben.

Nachteile:

Einige Leser vermissten spezifische Fallstudien, insbesondere das Fehlen des Bibliotheksbrandes in Sri Lanka, von dem sie erwartet hatten, dass er in diesem Band behandelt würde.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Libricide: The Regime-Sponsored Destruction of Books and Libraries in the Twentieth Century

Inhalt des Buches:

Wo sie Bücher verbrannt haben, werden sie mit der Verbrennung von Menschen enden, erklärte der deutsche Dichter Heinrich Heine. In diesem Buch wird die vom Regime geförderte, ideologisch motivierte und systematische Zerstörung von Büchern und Bibliotheken im 20.

Jahrhundert aufgezeigt, die oft als Vorspiel oder Begleiterscheinung der massiven menschlichen Tragödien diente, die ein äußerst gewalttätiges Jahrhundert kennzeichneten. Anhand von Fallstudien über den von den Nazis, den Serben in Bosnien, den Irakern in Kuwait, den Maoisten während der Kulturrevolution in China und den chinesischen Kommunisten in Tibet begangenen Büchermord argumentiert Knuth, dass die Zerstörung von Büchern und Bibliotheken durch autoritäre Regime von denselben Impulsen der Negation ausgelöst wurde, die auch Völkermord oder Ethnozid auslösten. Der Leser erfährt, warum manche Menschen - selbst diejenigen, die nicht unter autoritären Regimen leben - die Zerstörung von Büchern als positiven Prozess betrachten.

Knuth wirbt für das Verständnis der Gründe, die hinter Extremismus und Kulturterrorismus stehen, und kommt zu dem Schluss, dass es bei der Büchervernichtung um nichts Geringeres geht als um die Bewahrung und Fortführung des gemeinsamen kulturellen Erbes der Welt. Jeder, der sich für Meinungsfreiheit und humanistische Werte einsetzt, wird dieses leidenschaftliche und wertvolle Buch zu schätzen wissen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780313361487
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2003
Seitenzahl:296

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