Bewertung:

Die Kunst des Geldes ist ein charakteristischer Roman über India Palmer, eine unterschätzte Schriftstellerin, die nach Reichtum und Erfolg in der Finanzwelt strebt, was zu einer transformativen Reise führt, die Themen wie Neid, Identität und das Aufeinandertreffen von Kunst und Kommerz erforscht.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine reichhaltige, von Prosa geprägte Erzählung mit gut entwickelten Charakteren und Einblicken in die Komplexität der Finanzwelt und des persönlichen Ehrgeizes aus. Viele Leserinnen und Leser schätzten die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Druck in Bezug auf Reichtum und die authentische Darstellung der Kämpfe, mit denen Künstlerinnen und Künstler zu kämpfen haben. Die Sprache wird häufig für ihre Schönheit und Zugänglichkeit gelobt, die den Leser durchweg fesselt.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch zu beschreibend, was zu einem langsamen Tempo führte, das der Geschichte abträglich war. Andere meinten, den Charakteren fehle es an Tiefe, abgesehen von ihrer Besessenheit von Geld, was sie unsympathisch mache. Einige Kritiken wiesen darauf hin, dass sie einen anderen Erzählstil erwartet hatten, als dieser geliefert wurde, was bei einigen zu Langeweile führte.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Dear Money
In dieser Pygmalion-Geschichte einer Schriftstellerin, die zur Anleihenhändlerin wird, erweckt Martha McPhee die Gier und den unbändigen Reichtum New Yorks in den berauschenden Tagen des zweiten goldenen Zeitalters zum Leben. India Palmer, die mit dem knappen Geld einer Schriftstellerin lebt, ist zu Besuch bei wohlhabenden Freunden in Maine, als ein gelber Doppeldecker aus dem blauen Himmel herabstürzt und einen Fremden in ihr Leben bringt, der alles verändern wird. Der Fremde ist Win Johns, ein angeberischer und intellektuell gelangweilter Händler von hypothekenbesicherten Wertpapieren. Er ist von Indias Intelligenz, ihrem Humor und ihrer wissbegierigen Art fasziniert und ist sich ihrer fast verzweifelten finanziellen Lage bewusst, als er ihr einen Vorschlag macht: Gib mir achtzehn Monate, und ich mache aus dir eine erstklassige Anleihenhändlerin. Mit überraschender Leichtigkeit entledigt sich India ihres Künstlerlebens und begibt sich auf eine rasante Fahrt an die Spitze der Einkommenskette, wobei sie sich mit bröckelnden Immobilien verschuldet und nicht ein einziges Mal zurückblickt... Oder tut sie es doch?
Mit einer leichthändigen Ironie, die abwechselnd so maßvoll wie die von Claire Messud und so bissig wie die von Tom Wolfe ist, erzählt Martha McPhee die klassische amerikanische Geschichte von Menschen, die sich neu erfinden, ohne den Preis zu kennen, den sie für ihre Veränderung zahlen müssen.
".