
Literary Autobiography and Arab National Struggles
In ihren Memoiren haben arabische Schriftsteller die Einsamkeit in Momenten großer öffentlicher Beteiligung beschworen.
Mit dem Fokus auf Taha Hussein, Sonallah Ibrahim, Assia Djebar, Latifa al-Zayyat, Mahmoud Darwish, Mourid Barghouti, Edward Said, Haifa Zangana und Radwa Ashour werden in diesem Buch eine Reihe von autobiografischen Formen, Quellen und Affinitäten zu anderen Literaturen untersucht. Anhand eines vergleichenden Ansatzes zeigt Nasser die lokalen Quellen der zeitgenössischen arabischen Autobiografie, die Adaptionen eines globalen Genres und den kulturellen Austausch.
Sie untersucht auch verschiedene Aspekte der zeitgenössischen Autobiografie, wie sie sich in der arabischen Welt im letzten halben Jahrhundert entwickelt hat, und konzentriert sich dabei auf die Besonderheit des Genres, das in verschiedenen Sprachen geschrieben wurde, aber zu einer übergreifenden arabischen Kultur gehört. Anhand von Memoiren, Zeugnissen, autobiografischen Romanen, poetischen Autobiografien, Journalen und Tagebüchern untersucht sie die Einsamkeit und die nationalen Kämpfe in der zeitgenössischen arabischen Autobiografie.