Bewertung:

Max Gordons „Live at the Village Vanguard“ ist ein fesselnder autobiografischer Bericht, der die Geschichte des kultigen Jazzclubs mit fesselnden Erzählungen, Humor und aufschlussreichen Anekdoten über legendäre Interpreten schildert. Während das Buch reich an Jazzgeschichte und persönlichen Erfahrungen ist, fehlt es ihm vor allem an Tiefe, was Gordons Familienleben betrifft.
Vorteile:⬤ Fesselnd und farbenfroh geschrieben
⬤ aufschlussreiche Anekdoten über Jazzlegenden
⬤ gut strukturierte und prägnante Erzählung
⬤ unterhaltsam und lehrreich
⬤ starker Anreiz für Jazzliebhaber.
Begrenzter Fokus auf das persönliche Familienleben; einige Leser könnten feststellen, dass es an tieferen Beziehungen außerhalb der Nachtclubszene mangelt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Live at the Village Vanguard
Seit 1934 ist das Village Vanguard im New Yorker Greenwich Village Schauplatz von Live-Jazz, Volksmusik und Comedy.
Sein Besitzer, Max Gordon, hat nun eine persönliche Geschichte seines Clubs und der Hunderte von Unterhaltungslegenden geschrieben, die dort aufgetreten sind. Miles Davis, Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Lenny Bruce, Woody Allen, Woodie Guthrie, Betty Comden und Adolph Green, Josh White, Pete Seeger - Max hat Geschichten über sie alle.
Und was für Geschichten! Wie Nat Hentoff in seiner Einleitung sagt: "Viele so genannte professionelle Schriftsteller haben es nicht annähernd so gut gemacht.".