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Max Gordon: Architect for Art
Ob bei der Gestaltung riesiger Ausstellungsräume oder bei der Konzeption von Wohnräumen für Sammler sowie von Wohnungen und Ateliers für Künstler - der gefeierte Architekt Max Gordon (1931-1990) prägte im Laufe seiner einflussreichen Karriere die räumlichen Gegebenheiten der Kunst in den wichtigsten Metropolen der Welt.
Nach jahrzehntelanger Arbeit für führende Architekturbüros in New York und London (in dieser Zeit entwarf er den Hauptsitz von New Scotland Yard) entwarf Gordon in den frühen 1980er Jahren die erste Saatchi Gallery in London. Danach wurde er als bevorzugter Architekt der Kunstwelt gefeiert und gestaltete Räume für die Künstler Elizabeth Murray, Jennifer Bartlett, Richard Serra und Joel Shapiro sowie für die Galeristen Paula Cooper, Brooke Alexander, Maeght-Lelong und Lorence-Monk in New York und Anthony d'Offay und Annely Juda in London.
Diese erste Monografie bietet einen detaillierten Überblick über Gordons Projekte für die Kunstwelt, von dem 100.000 Quadratmeter großen Ausstellungsraum, den er für das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid entworfen hat, bis hin zu dem Haus in SoHo, das er für Richard Serra umgestaltet hat, wobei er durchgängig seine elegante Nutzung von Licht, Raum und minimaler Dekoration demonstriert und seine Gabe zeigt, immer die Kunst in den Vordergrund zu stellen.