Machiavellis drei Roms

Bewertung:   (4,8 von 5)

Machiavellis drei Roms (B. Sullivan Vickie)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Prof. Sullivan bietet eine konzentrierte Studie über Machiavellis Ansichten zur Religion, insbesondere zum Christentum, und ordnet sie in ihre Theorie von Machiavellis drei Roms ein. Sie argumentiert, dass Machiavelli das Christentum als eine schwächende Kraft in der Gesellschaft kritisiert und erörtert, wie sowohl das christliche als auch das heidnische Rom in ihrem Umgang mit der Religion fehlerhaft waren. Ihre Analyse ist überzeugend und stellt die traditionellen Interpretationen Machiavellis in Frage, indem sie hervorhebt, dass er ein Rom ohne Staatsreligion anstrebt, das auf weltliche Errungenschaften abzielt. Einige Rezensenten stellen jedoch fest, dass sich ihre Argumente mit der bestehenden Wissenschaft überschneiden und stellen ihre Interpretationen in bestimmten Bereichen in Frage.

Vorteile:

Bietet eine tiefgehende und interessante Analyse von Machiavellis Sicht auf das Christentum.
Setzt sich kritisch mit früheren Gelehrten wie Leo Strauss auseinander und bietet gleichzeitig eine einzigartige Perspektive.
Klare Argumentation, die für den Leser zugänglich ist.
Diskutiert die Implikationen von Machiavellis Gedanken zu Politik und Religion effektiv.

Nachteile:

Einige Rezensenten sind der Meinung, dass Sullivans Arbeit Punkte wiederholt, die bereits von früheren Wissenschaftlern behandelt wurden.
Es wird kritisiert, dass ihre Interpretation von Machiavellis „neuen Formen und Ordnungen“ zu vereinfacht ist.
Die Verwendung einer unnötig komplexen Sprache, wie sie in akademischen Schriften üblich ist, beeinträchtigt die Klarheit.
Einige argumentieren, sie kritisiere Strauss zu Unrecht, ohne seinen Einfluss auf ihre Arbeit angemessen zu würdigen.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Machiavelli's Three Romes

Inhalt des Buches:

Machiavellis zweideutiger Umgang mit der Religion hat eine lange und kontroverse Debatte unter Gelehrten ausgelöst.

Während die einen darauf bestehen, dass Machiavelli ein Christ ist, behaupten andere, er sei ein Heide. Sullivan vermittelt zwischen diesen unterschiedlichen Auffassungen, indem sie argumentiert, dass er weder das eine noch das andere ist, sondern dass er Elemente beider Auffassungen in einer völlig neuen Form verwendet.

Sie entwickelt ihre Argumentation, indem sie zwischen drei Roms unterscheidet, die in Machiavellis politischem Denken existieren: das erste ist das Rom der christlichen Ära, das vom Papst beherrscht wird; das zweite ist das republikanische Rom der heidnischen Zeit, das Machiavelli preist; und das dritte ist ein idealisiertes Rom, das weder ganz heidnisch noch ganz christlich ist.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780875802138
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:1996
Seitenzahl:246

Kauf:

Derzeit verfügbar, auf Lager.

Ich kaufe es!

Weitere Bücher des Autors:

Machiavellis drei Roms - Machiavelli's Three Romes
Machiavellis zweideutiger Umgang mit der Religion hat eine lange und kontroverse Debatte unter Gelehrten...
Machiavellis drei Roms - Machiavelli's Three Romes
Die Komödie und die Tragödie von Machiavelli: Essays zu den literarischen Werken - The Comedy and...
Der italienische Staatsmann und politische...
Die Komödie und die Tragödie von Machiavelli: Essays zu den literarischen Werken - The Comedy and Tragedy of Machiavelli: Essays on the Literary Works
Machiavellis drei Roms: Religion, menschliche Freiheit und reformierte Politik - Machiavelli's Three...
Machiavellis zweideutiger Umgang mit der Religion...
Machiavellis drei Roms: Religion, menschliche Freiheit und reformierte Politik - Machiavelli's Three Romes: Religion, Human Liberty, and Politics Reformed

Die Werke des Autors wurden von folgenden Verlagen veröffentlicht: