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Girl Zines: Making Media, Doing Feminism
Die erste Erkundung der schrulligen feministischen Hefte in Buchform.
Mit Namen wie „The East Village Inky“, „Mend My Dress“, „Dear Stepdad“ und „I'm So Fucking Beautiful“ machen Zines, die von Mädchen und Frauen in den letzten zwei Jahrzehnten erstellt wurden, die dritte Welle des Feminismus sichtbar. Diese chaotischen, fotokopierten Do-it-yourself-Dokumente decken alle erdenklichen Themen ab und sind mit Handschrift, Collagen, Aufklebern und Glitter versehen. Obwohl sie alle den persönlichen Stil der Schöpferinnen widerspiegeln, sind sie auch Orte der Konstruktion von Erzählungen, Identitäten und Gemeinschaften.
Girl Zines ist das erste Buch, das sich mit dieser aufregenden Bewegung beschäftigt. Alison Piepmeier argumentiert, dass diese schrulligen, personalisierten Hefte greifbare Beispiele dafür sind, wie Mädchen und Frauen heute Feminismus „machen“. Die eigenwilligen, überraschenden und klugen Argumente und Themen, die in den sechsundvierzig im Buch abgedruckten Bildern präsentiert werden, bieten ein komplexes Fenster in die Zukunft des Feminismus, in der Zinesterinnen beharrlich und hartnäckig neue Räume dafür schaffen, was es bedeutet, eine Revolutionärin und ein Mädchen zu sein. Girl Zines nimmt Zines ernst und fragt, was sie uns über das Innenleben von Mädchen und Frauen in den letzten zwanzig Jahren erzählen können.