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Unexpected: Parenting, Prenatal Testing, and Down Syndrome
Was pränatale Tests und das Down-Syndrom über unsere Fortpflanzungsentscheidungen verraten
Als Alison Piepmeier - Wissenschaftlerin für Feminismus und Disability Studies und Mutter von Maybelle, einem achtjährigen Mädchen mit Down-Syndrom - im August 2016 an Krebs starb, hinterließ sie ein wichtiges unvollendetes Manuskript über Mutterschaft, pränatale Tests und Behinderung. In Unexpected knüpfen George Estreich und Rachel Adams an ihre Arbeit an, würdigen die wichtigen Forschungsergebnisse ihrer Freundin und Kollegin und fügen ihrer Arbeit neue Perspektiven hinzu.
Auf der Grundlage von Interviews mit Eltern von Kindern mit Down-Syndrom sowie mit Frauen, die ihre Schwangerschaft abgebrochen haben, weil bei ihrem Fötus die Krankheit festgestellt wurde, zeichnet Unexpected ein intimes, nuanciertes Bild der reproduktiven Entscheidung in der heutigen Welt. Piepmeier nimmt uns mit in das Leben ihrer eigenen Tochter und zeigt, wie das Down-Syndrom missverstanden, stigmatisiert und verurteilt wird, insbesondere im Zusammenhang mit pränatalen Tests.
In einer Zeit, in der die Medizintechnik rasant voranschreitet, bietet Unexpected eine dringend benötigte Perspektive auf unser komplexes und oft beunruhigendes Verständnis des Down-Syndroms.