
Manxmen at Sea in the Age of Nelson, 1760-1815
Die Isle of Man ist in erster Linie eine Seefahrernation. Seit vielen Generationen verdienen ihre Männer ihren Lebensunterhalt auf dem Meer, manchmal als Fischer, oft aber auch als Besatzungsmitglieder auf Handels- oder Kriegsschiffen. Ihre seemännischen Fähigkeiten waren so gut, dass sie in Kriegszeiten für letztere sehr gefragt waren.
Als Schmuggler oder Freibeuter verdienten sie ihren Lebensunterhalt auf den Wellen des Atlantiks, der Karibik oder des Pazifiks. Ob sie nun von einer Pressegruppe angeheuert wurden oder sich freiwillig meldeten, die Manx waren zwischen 1760 und 1815 an einigen der größten Seeereignisse beteiligt. Auf der Isle of Man gab es zu dieser Zeit selbst unter den Armen einen hohen Grad an Alphabetisierung und Bildung, so dass eine beträchtliche Anzahl von Zeugnissen aus erster Hand von denjenigen überliefert ist, die unter Deck, an Bord von Handelsschiffen, Freibeuterschiffen und Kriegsschiffen dienten.
Einige, wie Peter Heywood, waren Augenzeugen des berühmtesten Ereignisses der Seefahrtsgeschichte, der Meuterei auf der Bounty. Andere, wie John Quilliam, erklommen die Karriereleiter der Marine, dienten mit Nelson und wurden in der größten Seeschlacht der Geschichte, Trafalgar, ausgezeichnet. Einer, Kapitän Hugh Crow, kämpfte gegen die Franzosen, machte sein Vermögen im Sklavenhandel und befehligte die letzte legale Fahrt.
In diesem Buch lernen wir sie alle kennen, und ihre Worte hallen über die Wellen und durch die Jahrhunderte zu uns herüber.