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Max Beckmann: Departure
Über die widersprüchlichen Triebe von Fernweh und Exil in der Kunst des großen deutschen Expressionisten Für den deutschen Maler Max Beckmann (1884-1950) war das Reisen von grundlegender existenzieller Bedeutung. In den 1920er Jahren reiste er regelmäßig in die Kurorte und Palasthotels an den niederländischen, italienischen und französischen Küsten.
Die Diffamierung als "entarteter" Künstler durch das NS-Regime zwang ihn jedoch zum Rückzug, zunächst von Frankfurt nach Berlin und später ins Exil nach Amsterdam. Seine Auswanderung in die Vereinigten Staaten im Jahr 1947 bildete den Höhepunkt eines Lebens, in dem sich die Sehnsucht nach Reisen auf verwirrende - und doch fruchtbare - Weise mit Entwurzelung, Entwurzelung und Exil vermischte.
Max Beckmann: Aufbruch versammelt eine herausragende Auswahl von Kunstwerken des großen Malers und stellt darüber hinaus einen Dialog mit bisher nicht gezeigten Objekten und Materialien aus dem Max Beckmann Archiv her. Das Buch untersucht Beckmanns Verhältnis zu Film und Literatur als Schöpfer von Sehnsuchts- und Sehnsuchtsbildern, in denen widersprüchliche Gefühle von Identität und Heimat mitschwingen.