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Medicine in the Meantime: The Work of Care in Mozambique
In Mosambik, wo mehr als die Hälfte des nationalen Gesundheitsbudgets von ausländischen Gebern stammt, haben NRO und globale Gesundheitsforschungsprojekte eine dramatische Ausweitung der medizinischen Versorgung ermöglicht.
Diese Projekte, die zeitlich begrenzt sind und sich über Jahrzehnte erstrecken, führen auch zu sehr unterschiedlichen Auffassungen darüber, was Pflege bedeutet und wer sie leistet. In Medicine in the Meantime (Medizin in der Zwischenzeit) begleitet Ramah McKay zwei medizinische Projekte in Mosambik durch den Alltag von Patienten und Gesundheitsdienstleistern und zeigt, wie transnationale medizinische Ressourcen und Infrastrukturen zu unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeit und Versorgung inmitten von Zwängen führen.
Unter sorgfältiger Berücksichtigung des spezifischen postkolonialen und postsozialistischen Kontexts Mosambiks untersucht McKay, wie die Präsenz von Nichtregierungsorganisationen und die herrschenden Logiken der globalen Gesundheitsökonomie die Beziehungen - zwischen und innerhalb von Körpern, medizinischen Technologien, Freunden, Verwandten und Organisationen - verändert haben, die für die Pflege erforderlich sind, und wie solche Transformationen neue Herausforderungen für die ethnografische Analyse und Kritik mit sich bringen.