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My People Is the Enemy: An Autobiographical Polemic
Nach Harlem kam ich von der Harvard Law School. Ich kam nach Harlem, um dort zu leben, als Anwalt zu arbeiten, mich an der Politik des Viertels zu beteiligen und Laie in der dortigen Kirche zu sein.
Das ist jetzt sieben Jahre her. In dem, was ich jetzt über Harlem erzähle, möchte ich nicht in Horrorgeschichten schwelgen, obwohl das leicht zu tun wäre. In diesem außergewöhnlichen und leidenschaftlichen Buch schildert William Stringfellow seine tiefe Betroffenheit über die hässliche Realität, schwarz und arm zu sein.
Als weißer Angelsachse versucht Herr Stringfellow nicht, für die Afroamerikaner und Puertoricaner im Harlemer Ghetto zu sprechen, aber als Anwalt unterstreicht er auf anschauliche Weise das Versagen des amerikanischen Rechtssystems, den Armen gleiche Gerechtigkeit zu verschaffen. Und als Christ, der sieben Jahre lang in dem Viertel lebte, das die New York Times als den schlimmsten Block in New York City bezeichnete, stellt er die Zurückhaltung der Kirchen in Frage, sich über den Punkt der Schönfärberei hinaus mit der Rassenkrise zu befassen.