Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung des wahren Kriminalfalls Lucie Blackman und verbindet investigativen Journalismus mit kulturellen Einblicken in die japanische Gesellschaft, das Rechtssystem und das Leben der Beteiligten. Es zeichnet ein komplexes Bild, das es den Lesern erlaubt, sich ihre eigenen Schlüsse zu bilden, auch wenn es hinsichtlich des Schreibstils und des Tempos gemischte Kritiken erhalten hat.
Vorteile:⬤ Sehr lesenswert und zum Nachdenken anregend
⬤ gut recherchiert mit detaillierten Einblicken in die Charaktere
⬤ ausgewogene Erforschung von Motiven und verschiedenen Perspektiven
⬤ fesselnd für Liebhaber wahrer Verbrechen
⬤ bietet kulturellen Kontext und Kritik am japanischen Justizsystem
⬤ präsentiert eine faire Darstellung des Opfers und seiner Familie.
⬤ Einige fanden den Text nicht gut ausgeführt und ermüdend
⬤ andere bemerkten, dass er zu lang war und zu viele Details enthielt, insbesondere über nicht zusammenhängende Geschichten
⬤ einige Leser fanden, dass er sich verzettelte und wiederholte
⬤ Probleme mit dem Tempo, insbesondere bei der Enthüllung kritischer Handlungspunkte.
(basierend auf 91 Leserbewertungen)
People Who Eat Darkness - Love, Grief and a Journey into Japan's Shadows
Im Sommer 2000 erhielt Jane Steare den Anruf, vor dem sich jede Mutter fürchtet.
Ihre Tochter Lucie Blackman - groß, blond und einundzwanzig Jahre alt - war in die Weiten des Tokioter Sommers getreten und für immer verschwunden. In jenem Winter fand man ihre zerstückelten Überreste in einer Höhle am Meer vergraben.
War Lucie von einer religiösen Sekte entführt worden?