Bewertung:

Hayden Whites „Metahistory“ ist eine hoch angesehene, anspruchsvolle Analyse der Methoden der Geschichtsschreibung im neunzehnten Jahrhundert. Jahrhundert. Es bietet tiefe Einblicke und ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Geschichtsschreibung interessieren, doch seine Komplexität und die Verwendung von Fachterminologie könnten für einige Leser eine Herausforderung darstellen.
Vorteile:⬤ Sehr informativ und unverzichtbar für alle, die Geschichte und Geschichtsschreibung studieren.
⬤ Brillante Analyse der historischen Methodik und der Einflüsse verschiedener historischer Persönlichkeiten.
⬤ Viele Leser finden es gut geschrieben und in ausgezeichnetem Zustand bei der Lieferung.
⬤ Das Buch kann schwierig zu lesen sein und erfordert Konzentration und Vertrautheit mit komplexen Begriffen.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass der Inhalt formelhaft ist und es ihm an Neuem mangelt.
⬤ Für Anfänger oder diejenigen, die mit der historischen Theorie nicht sehr vertraut sind, kann es zu dicht oder langweilig sein.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Metahistory: The Historical Imagination in Nineteenth-Century Europe
Diese tiefgreifende Analyse von acht klassischen Denkern des neunzehnten Jahrhunderts erklärt, wie Historiker literarische Techniken einsetzen, um anspruchsvolle historische Werke zu schreiben.
Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1973 ist Hayden Whites Metahistory ein unverzichtbares Buch für das Verständnis der Natur der Geschichtsschreibung geblieben. In diesem klassischen Werk argumentiert White, dass ein tiefer struktureller Inhalt hinter der Oberfläche historischer Texte liegt. Dieser latente poetische und sprachliche Inhalt - den White als "metahistorisches Element" bezeichnet - dient im Wesentlichen als Paradigma dafür, wie eine "angemessene" historische Erklärung aussehen sollte.
Um seine These zu untermauern, analysiert White die komplexen Schreibstile von Historikern wie Michelet, Ranke, Tocqueville und Burckhardt sowie von Geschichtsphilosophen wie Marx, Hegel, Nietzsche und Croce. Als erstes Werk in der Geschichte der Geschichtsschreibung, das sich auf die Geschichtsschreibung als Schreiben konzentriert, versucht Metahistory, der Geschichte ihren Status als Fundament der faktischen Wahrheit zu nehmen, das Erzählen als Substanz der Geschichtlichkeit wiederherzustellen und aufzuzeigen, inwieweit jede Unterscheidung zwischen Geschichte und Ideologie auf der Grundlage der vermeintlichen Wissenschaftlichkeit der Ersteren falsch ist.
Diese Ausgabe zum vierzigsten Jahrestag enthält ein neues Vorwort, in dem White seine Beweggründe für das Schreiben von Metahistory erläutert und darauf eingeht, wie die Reaktionen auf das Buch sein späteres Schreiben beeinflusst haben. In einem neuen Vorwort reflektiert Michael S. Roth, ein ehemaliger Student von White und derzeitiger Präsident der Wesleyan University, über die Bedeutung des Buches in einem breiten Spektrum von Bereichen, einschließlich Geschichte, Literaturtheorie und Philosophie. Dieses Buch wird für jeden von Interesse sein, der sich ernsthaft mit der Vergangenheit auseinandersetzt - egal in welcher Disziplin.