
Military Departures, Homecomings and Death in Classical Athens: Hoplite Transitions
Dieser Band wirft ein neues Licht auf die Erfahrung der antiken griechischen Kriegsführung, indem er drei grundlegende Übergänge identifiziert und untersucht, die der klassische athenische Hoplit als Ergebnis seines Militärdienstes durchlief: seinen Aufbruch in den Krieg, seine Heimkehr aus dem Krieg, nachdem er überlebt hatte, und seine Heimkehr aus dem Krieg, nachdem er gestorben war. Als Wehrpflichtiger, der von seinem Stadtstaat regelmäßig zum Dienst an der Front und zur Erfüllung seiner Bürgerpflicht herangezogen wurde, war die häufigste militärische Erfahrung des Hopliten eine des Übergangs - er zog regelmäßig in den Krieg oder kehrte aus dem Krieg zurück, vor allem während längerer Konfliktperioden.
Die Forschung hat sich in erster Linie auf die Erfahrungen des Hopliten nach seiner Rückkehr konzentriert, mit besonderem Augenmerk auf seine Anfälligkeit für posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD), aber die Momente des Übergangs selbst müssen noch im Detail erforscht werden. Owen Rees untersucht die Übergänge der Reihe nach von zwei Seiten: aus dem häuslichen Umfeld als Mitglied eines Oikos und aus dem militärischen Umfeld als Mitglied der Armee.
Diese Analyse stellt eine neue Schablone für beide dar und bildet die Erfahrungen des Hopliten auf dem Weg zwischen seinen häuslichen und militärischen Pflichten effektiv ab. Auf diese Weise lassen sich die Auswirkungen des Krieges besser rekonstruieren und Momente mit potenziell traumatischen Auswirkungen auf das Individuum identifizieren.