Bewertung:

Mirador ist ein fesselnder historischer Roman, der zur Zeit des zapatistischen Aufstands in Chiapas, Mexiko, spielt. Die Geschichte folgt einer Krankenschwester und ihrem Mann auf einer Missionsreise, wo sie in einen politischen und sozialen Umsturz verwickelt werden. Die Leser loben die gut entwickelten Charaktere, den schönen Schreibstil und die gründliche Recherche, heben aber auch die Relevanz für aktuelle Themen hervor.
Vorteile:Eine fesselnde und rasante Handlung, gut ausgearbeitete Charaktere, umfangreiche Recherchen, ein schöner Schreibstil, relevante Themen und eine fesselnde Mischung aus Abenteuer und Geschichte.
Nachteile:Manche Leser könnten den politischen Inhalt schwer oder die Spannung überwältigend finden, und der Schwerpunkt auf historischen Ereignissen ist vielleicht nicht für jeden geeignet.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Wir schreiben das Jahr 1993, das Internet-Zeitalter bricht an, und sein Stern als brillanter Computer-Ingenieur ist im Steigen begriffen. Er möchte an Ort und Stelle bleiben und sich auf seine Arbeit konzentrieren. Aber seine Frau Sarah, eine engagierte Krankenschwester, will die Welt retten. Als sie zu einer Missionsreise in das Dorf Mirador, tief im Lakandonischen Dschungel, eingeladen wird, beschließt sie, mitzukommen, und Nate lässt sie nicht allein gehen. Er weiß, dass die drohende Verabschiedung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) zu Unruhen unter den Campesinos führt und die Regierung gegen Proteste vorgeht. Der Pastor, der die Reise leitet, besteht darauf, dass es sicher ist, aber unter der Oberfläche der Ruhe braut sich eine Rebellion zusammen, und eine Armee von Bauern, die sich selbst Zapatisten nennen, bereitet sich auf einen Krieg vor.
Als die Gruppe Mirador erreicht, wird Nate klar, dass die Reise ein Fehler war. An diesem Abend gerät Sarah mit dem Anführer einer paramilitärischen Gruppe aneinander, was Ereignisse auslöst, die Nate tiefer in den Dschungel führen, in ein geheimes Rebellenlager, wo unerbittliche Prüfungen und ein neu gefundenes Gefühl der Zielstrebigkeit alles in Frage stellen, was er über sich selbst als Ehemann, Liebhaber, Kämpfer und Mensch glaubt.
Mirador erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit Liebe und Verlust, Freundschaft und Verrat, Mut und Feigheit, Tod und Wiedergeburt rechnet, während er einer Gruppe von Rebellen hilft, den zapatistischen Aufstand vom 1. Januar 1994 vorzubereiten: der erste Krieg, der auf dem Boden und im World Wide Web ausgetragen wurde.