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Knowing by Heart: Loving as Participation and Critique
Auf der Grundlage und in Weiterentwicklung der phänomenologischen Arbeiten von Edmund Husserl und Max Scheler bietet Knowing by Heart: Loving as Participation and Critique (Lieben als Teilhabe und Kritik) bietet eine Darstellung der verschiedenen Gefühle und Gefühlszustände, die mit Herzensangelegenheiten verbunden sind.
Anthony J. Steinbocks Werk untersucht die besondere Art des Wissens, die sich am tiefsten durch die Liebe offenbart.
Knowing by Heart beschreibt die Bewegung des Liebens als eine Beteiligung, die alle Wesen betrifft. Steinbock wendet sich von der Dichotomie von Rationalismus und Sensibilität ab, die die Diskussionen über Liebe und Emotionen dominiert hat, und versteht das Herz als ein weites Schema, das von der tiefsten Liebe bis zu Affekten und gefühlten Zuständen reicht. Das Buch macht deutlich, wie wichtig es ist, eine normative Kritik, die sich auf Emotionen gründet, in einem ganzheitlichen relationalen Ansatz zu betrachten.
Von einer phänomenologischen Beschreibung verschiedener Gefühle bis hin zur Normativität des Liebens als Unterscheidung des Herzens bewertet dieses Werk die Beziehung des Hasses zum Lieben. All dem liegt eine phänomenologische und philosophische Anthropologie zugrunde, die eine Antwort auf die grundlegende Frage gibt: Wer und was sind wir in Wirklichkeit?