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Modes of Creativity: Philosophical Perspectives
Philosophische Überlegungen zur Kreativität in der Wissenschaft, den Geisteswissenschaften und der menschlichen Erfahrung als Ganzes.
In dieser philosophischen Erkundung der Kreativität beschreibt Irving Singer die vielen verschiedenen Arten von Kreativität und ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen in und durch alle Künste und Wissenschaften. Singers Ansatz ist eher pluralistisch als abstrakt oder dogmatisch. Seine Überlegungen erweitern die jüngsten Entdeckungen in der Kognitionswissenschaft und Neurobiologie, indem er sie mit dem ästhetischen, affektiven und phänomenologischen Rahmen von Erfahrung und Verhalten in Einklang bringt, der die menschliche Suche nach Bedeutung kennzeichnet.
Kreativität hat Singer schon lange fasziniert, und in Modes of Creativity führt er die in früheren Werken begonnenen Untersuchungen fort. Anhand einer Fülle von Beispielen und Anekdoten, die von der Antike bis zur Gegenwart reichen und so unterschiedliche Personen wie Albert Einstein und Sherlock Holmes betreffen, beschreibt Singer die Wechselwirkungen zwischen dem Schöpferischen und dem Phantasievollen, dem Erfinderischen, dem Neuen und dem Originellen. Er behauptet, dass sich unsere Beschäftigung mit Kreativität aus den biologischen, psychologischen und sozialen Grundlagen unseres materiellen Seins ergibt; dass Kreativität nicht auf einen einzelnen Aspekt der menschlichen Existenz beschränkt ist, sondern vielmehr nicht nur in der Kunst und der Ästhetik, sondern auch in der Wissenschaft, der Technologie, der moralischen Praxis sowie in der gewöhnlichen täglichen Erfahrung vorkommt.