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Engines of Diplomacy: Indian Trading Factories and the Negotiation of American Empire
Als junge Republik richteten die Vereinigten Staaten eine Reihe von Handelsaußenposten ein, um indigene Völker anzusprechen und die amerikanischen Interessen westlich der Appalachen zu erweitern.
Unter der Autorität der Exekutive sollte dieses Indianerfabriksystem die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den indianischen Völkern und den Vereinigten Staaten stärken und gleichzeitig die Konkurrenz durch skrupellose Pelzhändler ausschalten. In dieser detaillierten Geschichte des indianischen Fabriksystems zeigt David Andrew Nichols, wie die amerikanischen Ureinwohner und die US-Regierungsbehörden versuchten, ihre Macht in den Handelsposten auszuüben, indem sie diese als Orte für Handel, politische Manöver und diplomatische Aktionen nutzten.
Nichols nutzt das Fabriksystem als Objektiv, um das materielle, politische und wirtschaftliche Leben der Indianer zu untersuchen, und wirft ein neues Licht auf die Komplexität des Handels und der Diplomatie zwischen Weißen und amerikanischen Ureinwohnern. Obwohl das System nach dem Krieg von 1812 und der Panik von 1819 schließlich zerfiel, zeigt Nichols, dass diese Fabriken dennoch als wichtige Zentren wirtschaftlicher und politischer Autorität für ein expandierendes Binnenimperium dienten.