Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 9 Stimmen.
Peoples of the Inland Sea: Native Americans and Newcomers in the Great Lakes Region, 1600-1870
Die amerikanischen Ureinwohner der Region der Großen Seen - die Miamis, Ho-Chunks, Potawatomis, Ojibwas und viele andere - haben eine bewegte Geschichte hinter sich, die sich in ihren Sprachen und Bräuchen unterscheidet. In der Kolonialzeit wurde ihre reiche Heimat zum Ziel imperialer Ambitionen und zur Invasionszone für europäische Krankheiten, Technologien, Glaubensrichtungen und Kolonisten.
Doch angesichts dieser Herausforderungen wuchsen die starken Bande ihrer Völker in Form von Handel, Heirat und Zusammenschlüssen und dehnten sich auf ihr gesamtes Wassergebiet aus, und strategische Beziehungen und Entscheidungen ermöglichten ihnen das Überleben in einer Ära von Krieg, Epidemien und Invasionen. In Peoples of the Inland Sea (Völker des Binnenmeeres) bietet David Andrew Nichols eine neue und grenzüberschreitende Geschichte der Seenvölker über fast drei Jahrhunderte raschen Wandels, von der präkolumbianischen Zeit bis zur Ära von Andrew Jacksons Umsiedlungsprogramm. So wie die Menschen selbst blieben auch ihre Bräuche, Religionen und die Kontrolle über ihr Schicksal bestehen, selbst in der Zeit der Umsiedlung.
In Nichols' Händen vereinen sich indianische, französische, amerikanische und englische Quellen, um diese wichtige Geschichte auf ebenso fantasievolle wie kühne Weise zu erzählen. Das leicht zugängliche und kreative Buch Peoples of the Inland Sea ist dazu bestimmt, zu einem Klassiker der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner zu werden und im Unterricht eingesetzt zu werden.