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Ms. Marvel's America: No Normal
Beiträge von Jos Alaniz, Jessica Baldanzi, Eric Berlatsky, Peter E. Carlson, Sika A. Dagbovie-Mullins, Antero Garcia, Aaron Kashtan, Winona Landis, A. David Lewis, Martin Lund, Shabana Mir, Kristin M. Peterson, Nicholaus Pumphrey, Hussein Rashid, und J. Richard Stevens.
Die Mainstream-Superhelden werden immer vielfältiger, mit neuen Identitäten für Spider-Man, Captain America, Thor und Iron Man. Obwohl das Marvel-Universum rassisch, ethnisch und geschlechtlich immer vielfältiger wird, halten sich viele dieser Comics in Bezug auf Religion zurück.
Die neue Ms. Marvel, Kamala Khan, ist eine bemerkenswerte Ausnahme, nicht nur, weil sie von zwei Frauen, Sana Amanat und G. Willow Wilson, geschrieben und konzipiert wurde, sondern auch, weil diese beiden Frauen ihre eigenen Erfahrungen als muslimische Amerikanerinnen in die Figur einbringen.
Diese einzigartige Sammlung bringt Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen wie Literatur, Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft, Pädagogik und Kommunikation zusammen, um sich mit einer einzigen Figur zu befassen und Khans Bedeutung für eine breite Leserschaft zu untersuchen. Khan ist zwar die erste muslimische Superheldin, die in einer eigenen Serie die Hauptrolle spielt, doch ihre Figur ist auch in vielerlei anderer Hinsicht gut entwickelt und vielschichtig. Sie ist die erste Figur, die eine etablierte Superheldenfigur, Ms. Marvel, ohne einen Neustart der Serie oder den Tod der ursprünglichen Figur übernimmt. Die Teenagerin ist außerdem eine Einwanderin der zweiten Generation, deren Eltern aus Pakistan nach New Jersey gekommen sind.
Dieser Band enthält Essays von und über verschiedene Stimmen zu einer Reihe von Themen, von Mode über die Geschichte der Einwanderung bis hin zum Fandom, sowie ein exklusives Interview mit der Autorin und Mitschöpferin von Ms. Marvel, G. Willow Wilson, das von der Geschlechterforscherin Shabana Mir geführt wurde.