
Music as Labour: Inequalities and Activism in the Past and Present
Dieses Buch führt Forschungen an der Schnittstelle von Musik, Kulturindustrie, Management, antirassistischer Politik und Gender Studies zusammen, um Musik als Arbeit zu analysieren und dabei insbesondere soziale Ungleichheiten und Aktivismus hervorzuheben.
Die Autorinnen und Autoren geben Einblicke in Arbeitsprozesse und -praktiken und untersuchen die sich verändernde Rolle vielfältiger Akteure, Institutionen und Technologien sowie die entsprechenden Verschiebungen in der Bewertung und Beurteilung musikalischer Leistungen, die das Verhältnis zwischen Musik, Arbeit, Wirtschaft und Politik geprägt haben. Anhand von Recherchen in verschiedenen geografischen Regionen beleuchten die Kapitel die unterschiedlichen Arten, wie die Arbeit von Musikern zu verschiedenen Zeiten ausgeführt, konstruiert und verwaltet wurde, und zeigen, dass die Arbeitspraktiken von Musikern von Prekarität, Unsicherheit und kurzfristigen Verträgen geprägt waren, lange bevor der Kapitalismus alle dazu einlud, "kreativ zu sein". Dabei untersuchen sie insbesondere die Dynamik in Musikberufen und Bildungseinrichtungen sowie Gatekeeper und Mechanismen der Inklusion und Exklusion.
Mit einem besonderen Schwerpunkt auf Ungleichheiten in der Musikindustrie ist dieses Buch eine unverzichtbare Lektüre für Wissenschaftler, die die kollektiven Aktionen und Initiativen verstehen wollen, die Partizipation, Inklusion, Vielfalt und gerechte Bezahlung von Musikern und anderen Arbeitnehmern fördern.
Die Open-Access-Version dieses Buches, verfügbar unter www.taylorfrancis.com, wurde unter einer Creative Commons Attribution- Non Commercial- No Derivatives 4. 0 Lizenz.