
Representing Australian Aboriginal Music and Dance 1930-1970
Auf der Shortlist für den Prime Minister's Literary Award for Australian History 2021.
Representing Australian Aboriginal Music and Dance 1930-1970 bietet ein Umdenken in der jüngeren australischen Musikgeschichte. In diesem frei zugänglichen Buch präsentiert Amanda Harris Darstellungen der Musik und des Tanzes der Aborigines durch Aborigine-Künstler auf öffentlichen Bühnen. Harris historisiert auch die Praktiken nicht-indigener Komponisten, die in ihren Werken die Musik der Aborigines aufgreifen, und stellt dies in den Kontext der entstehenden kulturellen Institutionen und politischen Rahmenbedingungen. Anhand von Hörwelten und audiovisuellen Zeugnissen zeigt Harris den direkten Zusammenhang zwischen den Beschränkungen der Mobilität der Aborigines und der Darstellung der Kultur der Aborigines durch Nicht-Indigene.
Dieses Buch versucht, den Berichten der Aborigines über die Unterbrechung und Fortführung der kulturellen Praktiken der Aborigines Gehör zu schenken, und enthält Beiträge der Aborigines-Wissenschaftler Shannon Foster, Tiriki Onus und Nardi Simpson als persönliche Interpretationen ihrer Familien- und Gemeinschaftsgeschichten. Durch die Einordnung aktueller Musik- und Tanzpraktiken in die breitere Geschichte der Politik, der kolonialen Strukturen der Siedler und der postkolonialen Bemühungen bietet das Buch einen neuen Blick auf die Entwicklung der australischen Musikkulturen.
Die ebook-Ausgaben dieses Buches sind unter einer CC BY-NC-ND 4. 0-Lizenz auf bloomsburycollections.com als Open Access verfügbar. Der offene Zugang wurde vom Australian Research Council finanziert.