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Patterns in Stonework: The Early Church in Britain and Ireland: An introduction to ecclesiastical geology
Dieses Werk gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil gibt der Autor einen Überblick über seine dreißigjährigen kirchengeologischen Forschungen, und im zweiten Teil werden diese Informationen auf eine Reihe früher Kirchen in Irland angewandt.
In den Kapiteln 1 und 2 werden die Merkmale der Steineinlagerung untersucht, wie sie insbesondere für die angelsächsischen Kirchen in England gelten. Sie veranschaulichen, wie die Handwerker dieser Zeit Stein in bestimmten strukturellen Merkmalen ihrer kirchlichen Gebäude in unterschiedlichen Stilen verwendeten und wie sich diese Stile von den Arbeiten der nachfolgenden normannischen oder "romanischen" Periode unterscheiden lassen. Außerdem wird die vereinfachte Nomenklatur erläutert, die entwickelt wurde, um die unterschiedlichen Bettungsorientierungen zu beschreiben, die bei Steinen in verschiedenen Wandstrukturen auftreten können.
In Kapitel 3 werden einige dieser Arten von Steineinlagerungen erörtert, die in jüngerer Zeit an verschiedenen frühen kirchlichen Stätten in Schottland und auf der Isle of Man festgestellt wurden.
Diese Stile, die etwa zur gleichen Zeit wie die charakteristischen angelsächsischen Arbeiten in England auftraten, werden als "Patterned" bezeichnet. Die Gründe für die subtilen Unterschiede zwischen den Stilen in Schottland und England (und zwischen den Regionen) werden erörtert und auf die spezifischen geologischen Bedingungen und die verfügbaren Gesteinsarten zurückgeführt.
In den folgenden Kapiteln (4 bis 6) wird eine Auswahl von frühen kirchlichen Stätten in Irland untersucht. Die Steinsetzungsmuster von mehr als dreißig irischen Kirchengebäuden werden sorgfältig untersucht, insbesondere im Hinblick auf ihre Quointe, Antae und Bogenpfosten. Wenn ein großer Teil der Steine in diesen Bauwerken vertikal gesetzt ist, entsprechen sie dem "gemusterten" Stil, der bei Gebäuden in England und insbesondere in Schottland zu beobachten ist.
Diejenigen Gebäudeteile, die diese Muster widerspiegeln, werden als ähnlich frühzeitige Bauwerke angesehen, und die Einzelheiten der Strukturen, die diese Muster aufweisen, werden detailliert beschrieben. Diese zusätzlichen Informationen ermöglichen es, Teile vieler früher irischer Kirchengebäude genauer zu datieren. Da so viele irische Kirchen aus harten, schwer zu unterscheidenden und zu verwertenden Gesteinsschichten des Paläozoikums errichtet wurden, lassen sich außerdem verschiedene Bereiche oder Perioden der Mauerstruktur leichter unterscheiden.
Ein Beispiel dafür sind die Kirchen, die Antae besitzen, deren Bauweise sowohl während als auch nach der "Patterned"-Periode datiert werden konnte. Obwohl der Zweck des Baus von Antae vielleicht nie endgültig geklärt werden kann, wird in Kapitel 6 eine neue Hypothese vorgestellt, die sich auf die sichtbaren Beweise in der Wandverkleidung stützt.
Diese besagt, dass sie in erster Linie zur Verteidigung der verwundbaren Ecken einfacher einzelliger Kirchen errichtet wurden.