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After Charlie Hebdo: Terror, Racism and Free Speech
Als die Welt entsetzt auf die Terroranschläge von Paris im Januar und November 2015 blickte, befand sich Frankreich im Zentrum eines Krieges, der Nationen und Kontinente gespalten hat. Die Anschläge setzten eine schleichende Entwicklung hin zu immer repressiverer staatlicher Überwachung in Gang und haben das Wiedererstarken der extremen Rechten in ganz Europa und darüber hinaus angeheizt, während die Linke gefährlich gespalten blieb.
Diese Entwicklungen werfen tiefgreifende Fragen zu einer Reihe von Themen auf, die in den aktuellen Debatten eine zentrale Rolle spielen, darunter das Wesen der nationalen Identität, die Grenzen der Redefreiheit und die Rolle der traditionellen und sozialen Medien. After Charlie Hebdo bringt ein internationales Spektrum von Wissenschaftlern zusammen, um die sozialen und politischen Auswirkungen der Pariser Anschläge in Europa und darüber hinaus zu bewerten.
Das Buch durchbricht die Hysterie, die einen Großteil der ersten Kommentare geprägt hat, und versucht, die Ereignisse in einen breiteren globalen Kontext zu stellen. Es entwirrt das komplexe symbolische Geflecht, das um "Charlie Hebdo" gewoben wurde, um die grundlegende Frage zu stellen, wie Rassismus in unserem angeblich "post-rassischen" Zeitalter am besten bekämpft werden kann.