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After Misogyny: How the Law Fails Women and What to Do about It
Eine rigorose Analyse der systemischen Frauenfeindlichkeit im Recht und eine durchdachte Untersuchung der Instrumente, die erforderlich sind, um sie durch eine Verfassungsänderung jenseits von Rechtsstreitigkeiten vor den Gerichten zu überwinden.
So wie der Rassismus im Rechtssystem verankert ist, so ist es auch die Frauenfeindlichkeit - selbst wenn das Gesetz die Gleichstellung der Geschlechter proklamiert und Gewalt gegen Frauen strafrechtlich ahndet. In After Misogyny zeigt Julie C. Suk, dass Frauenfeindlichkeit nicht auf Feindseligkeit beruht, sondern auf der Übervorteilung von Männern und der Übervorteilung der Gesellschaft gegenüber der unbezahlten Arbeit und den unterbewerteten Beiträgen von Frauen. Dies ist ein Buch über Frauenfeindlichkeit ohne Frauenfeindlichkeit.
Von Antidiskriminierungsgesetzen bis hin zu Abtreibungsverboten lässt das Recht die Frauen im Stich, indem es die Abhängigkeit der Gesellschaft von den Opfern der Frauen unsichtbar hält. After Misogyny zeigt anhand eines Rundgangs durch den Verfassungswandel auf der ganzen Welt, wie die konstitutionelle Demokratie neu gestaltet werden kann. Frauen auf der ganzen Welt gehen über das Antidiskriminierungsparadigma des amerikanischen Rechtsfeminismus hinaus und setzen die grundlegenden Normen und Ansprüche grundlegend neu fest. Dieser Prozess, den Suk einen „Konstitutionalismus der Fürsorge“ nennt, baut die öffentliche Infrastruktur auf, die durch die Reproduktionsarbeit der Frauen seit langem kostenlos möglich geworden ist.