Bewertung:

Das Buch wird für seine gut recherchierte und umfassende Untersuchung des Equal Rights Amendment (ERA) gelobt, in der die Beiträge von Frauen, insbesondere von farbigen Frauen, hervorgehoben werden, die in den gängigen Darstellungen oft übersehen werden. Das Buch gilt als wichtige pädagogische Ressource für das Verständnis des anhaltenden Kampfes um Gleichberechtigung.
Vorteile:Unglaublich gut recherchiert, zugänglich, informativ, hebt unterrepräsentierte Stimmen hervor, ein Muss für alle, die sich für die Geschichte und die Rechte der Frauen interessieren.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine explizit erwähnt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
We the Women: The Unstoppable Mothers of the Equal Rights Amendment
Ruth Bader Ginsburg war der Meinung, dass die Gleichberechtigung von Frauen in die Verfassung gehört. Sie stand auf den Schultern brillanter Frauen, die sich über Generationen hinweg für eine Änderung der Verfassung eingesetzt haben. We the Women erzählt ihre Geschichten und zeigt, was im aktuellen Kampf um den Gleichberechtigungszusatz auf dem Spiel steht.
Im Jahr 2020 jährt sich zum hundertsten Mal der Neunzehnte Verfassungszusatz, der den Frauen das Wahlrecht garantierte. Aber sind wir schon weit genug gekommen?
Nach der Verabschiedung des Neunzehnten Verfassungszusatzes forderten revolutionäre Frauen die volle Gleichberechtigung über das Wahlrecht hinaus, indem sie den Equal Rights Amendment (ERA) vorschlugen. Der Kongress brauchte fast fünfzig Jahre, um ihn 1972 zu verabschieden, und die Staaten brauchten fast ebenso lange, um ihn zu ratifizieren. Im Januar 2020 wurde Virginia der letzte Staat, der die Änderung ratifizieren musste.
Warum hat das ERA so lange gebraucht? Ist es zu spät, es in die Verfassung aufzunehmen? Und was könnte es für Frauen bedeuten?
Ein führender Rechtswissenschaftler erzählt die Geschichte des ERA durch die Stimmen der mutigen Frauen, die es geschaffen haben. Sie sahen sich auf Schritt und Tritt mit Widerstand und Ausflüchten konfrontiert, aber sie hielten das ERA am Leben. Und trotz bedeutender Siege von Anwältinnen wie Ruth Bader Ginsburg sind die Errungenschaften der Gleichstellung der Geschlechter, insbesondere für berufstätige Mütter und farbige Frauen, zu kurz gekommen. Julie Suk erforscht die Vergangenheit des ERA, um einen Weg in die Zukunft zu weisen, und erklärt, wie das ERA brisante Themen wie Schwangerschaftsdiskriminierung, sexuelle Belästigung und ungleiche Bezahlung angehen kann.
Der Aufstieg von Bewegungen wie dem Women's March und #MeToo hat Frauen im ganzen Land aufgerüttelt. Unaufhaltsame Frauen gewinnen Wahlen, stellen den Machtmissbrauch der Männer in Frage und ändern die Gesetze, um arbeitende Familien zu unterstützen. Können sie das ERA in die Verfassung aufnehmen und die amerikanische Demokratie verbessern?
We the Women zeigt, wie die Gründungsmütter des ERA und die vergessenen Mütter all unserer Kinder unsere lebendige Verfassung zum Besseren verändert haben.