Bewertung:

Das Buch von David Boje über narrative Methoden wird von den Nutzern unterschiedlich bewertet. Während viele die Tiefe des Buches und die klaren Einblicke des Autors in die Beziehung zwischen narrativen Methoden und Forschungsmethoden schätzen, kritisieren einige, dass es an umsetzbaren Ratschlägen mangelt und sich zu sehr auf frühere Forschungen stützt. Insgesamt wird das Buch als wertvoll für Wissenschaftler in der Organisationsforschung angesehen, obwohl der hohe Preis im Verhältnis zum Umfang für einige Leser ein Nachteil ist.
Vorteile:⬤ Unverzichtbare Lektüre für Organisationswissenschaftler
⬤ klare Darstellung komplexer Themen
⬤ bietet neue Einsichten in das Thema der narrativen Forschung
⬤ ausgezeichneter Leitfaden für die Durchführung narrativer Forschung
⬤ sehr gut lesbar und informativ
⬤ wird als Pionierarbeit in der Organisationsforschung gelobt.
⬤ Einige finden, dass es mit unnötigen theoretischen Diskussionen gefüllt ist und dass es an umsetzbaren Ratschlägen mangelt
⬤ Beschwerden über taxonomische Haarspaltereien
⬤ enthält typografische Fehler
⬤ kritisiert für seine Kosten im Verhältnis zum Umfang
⬤ wahrgenommen, dass das Erzählen trotz des Themas nicht effektiv genutzt wird.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Narrative Methods for Organizational & Communication Research
Ein unverzichtbarer Leitfaden für Akademiker und Forscher, die sich mit alternativen Strategien der Diskursanalyse befassen müssen.
Als Forschungsinstrument haben sich narrative Methoden in der Organisationsforschung zunehmend als nützlich erwiesen, wo ein Großteil der Forschung die Interpretation von "Geschichten" in irgendeiner Form beinhaltet. Diese Methodik kann dort angewendet werden, wo qualitative Geschichtenanalysen bei der Bewertung von Interviews, Zeitungsberichten oder Webdokumenten für Forschungsprojekte helfen können.
In diesem Buch stellt Boje acht Analyseoptionen vor, die sich mit dem Geschichtenerzählen befassen können, wobei er anerkennt, dass Geschichten in Organisationen selbstzerstörerisch, fließend, vernetzt und keineswegs statisch sein können. Dabei zeigt er Wege auf, wie narrative Methoden durch "anti-narrative" Methoden ergänzt werden können, mit denen fragmentiertes und kollektives Storytelling interpretiert werden kann.