
Natural History Societies and Civic Culture in Victorian Scotland
(Preisträger des Frank-Watson-Preises für schottische Geschichte, 2011) Die Beziehung zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft ist für unser Verständnis des kulturellen Wandels im viktorianischen Zeitalter von wesentlicher Bedeutung.
Die Wissenschaft wurde häufig als eine angemessene Form der bürgerlichen Kultur dargestellt, die die für den bürgerlichen Fortschritt notwendigen Tugenden vermittelte. Im Gegenzug wurde die bürgerliche Kultur als geeigneter Rahmen für die Ermöglichung und Unterstützung des wissenschaftlichen Fortschritts dargestellt. Finnegans Studie untersucht den Wandel dieses Prozesses im 19.
Jahrhundert, wobei er Schottland als Schwerpunkt seiner Argumentation verwendet. Dabei werden die Aspekte Klasse, Religion und Geschlecht untersucht und die sich wandelnden sozialen Identitäten beleuchtet, als das öffentliche Interesse an der Wissenschaft über den Rahmen der Universitäten und der elitären städtischen Gesellschaften hinaus zugelassen - ja sogar gefördert - wurde.