Neandertaler in Platos Höhle - Ein relativistischer Ansatz für die kulturelle Evolution

Bewertung:   (5,0 von 5)

Neandertaler in Platos Höhle - Ein relativistischer Ansatz für die kulturelle Evolution (F. Steiner George)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird „Neandertaler in Platons Höhle“ als eine bahnbrechende und umfassende Untersuchung der kulturellen Evolution hervorgehoben, die die Beziehung zwischen biologischen und kulturellen Veränderungen beim Menschen betont. Das Buch stellt einen Paradigmenwechsel im Verständnis der menschlichen Entwicklung dar, insbesondere durch die Konzepte der Neotenie, der kulturellen Nischen und der Theorie der doppelten Vererbung. Es erörtert historische Menschengruppen, die unterschiedliche kulturelle Anpassungen beibehalten haben, und bietet tiefe Einblicke in die Auswirkungen dieser Entwicklungen.

Vorteile:

Das Buch wird für seine ausführliche Literaturübersicht, seine umfassende Analyse und seinen multidisziplinären Ansatz gelobt, was es für ein breites Spektrum von Fachgebieten wie Anthropologie, Neurowissenschaften und Archäologie wertvoll macht. Es stellt konventionelle Ansichten über die kulturelle Evolution in Frage und präsentiert neue Paradigmen und Erkenntnisse, insbesondere in Bezug auf Neotenie und parallele Entwicklungsstadien. Der Text wird als gut strukturiert und innovativ bezeichnet und bietet dem Leser Tiefe und Klarheit.

Nachteile:

Das Buch gilt als dicht und nicht einfach zu lesen, da es Konzentration und Vertrautheit mit der wissenschaftlichen Terminologie erfordert, was einige Leser abschrecken könnte. Es wird in erster Linie Akademikern und Personen mit ernsthaftem Interesse an diesem Thema empfohlen, was den Zugang zu einem allgemeinen Publikum möglicherweise einschränkt.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Neanderthals in Platos Cave - A Relativistic Approach to Cultural Evolution

Inhalt des Buches:

Die Theorie der doppelten Vererbung (DIT) erkennt die Tatsache an, dass die kulturelle Evolution in den letzten 50 Jahrtausenden einen deutlichen Einfluss auf unsere Anatomie, unser Verhalten und unsere Kognition hatte.

Leider impliziert die DIT, indem sie die „kumulative kulturelle Evolution“ als die „natürliche Wahl“ aller kognitiv modernen Menschen betrachtet, dass die technologische Innovation der Index des Fortschritts ist und dass die „Ratschenbildung“ von Innovationen das „Ziel“ der kulturellen Evolution ist. In der anthropologischen Literatur finden sich jedoch Belege für kleine und isolierte Gruppen, die - trotz dieser „Handicaps“ - komplizierte Austauschnetzwerke entwickelt haben, die nicht unbedingt auf technologische Innovationen angewiesen sind und nur in einem niedrigen demografischen Umfeld funktionieren.

Nicht nur, dass die Parameter, auf denen die kulturelle Übertragung in DIT beruht - Prestige, Fähigkeiten, Erfolg -, unbekannt sind, sondern bestimmte „Nivellierungsmechanismen“ sorgen dafür, dass diese Parameter eliminiert werden und somit keine kulturellen Modelle zur Geltung kommen können. Interessant ist, dass diese sozia.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781536139327
Autor:
Verlag:
Untertitel:A Relativistic Approach to Cultural Evolution
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2018
Seitenzahl:225

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