Bewertung:

Benjamin Lapidus' Buch „New York and the International Sound of Latin Music 1940-1990“ bietet eine detaillierte Untersuchung der Beiträge verschiedener Musiker mit unterschiedlichem Hintergrund zur lateinamerikanischen Musik in New York. Das Buch wird für seine umfassenden Recherchen und fesselnden Erzählungen gelobt, die es zu einer wichtigen Quelle für Musikliebhaber machen.
Vorteile:⬤ Einzigartige und fesselnde Geschichten über lateinamerikanische Musik in New York
⬤ Gut recherchiert mit ausführlichen Interviews
⬤ Umfassende Berichterstattung über die Rolle verschiedener ethnischer Gruppen in der lateinamerikanischen Musik
⬤ Die Erzählung ist sowohl informativ als auch unterhaltsam
⬤ Wertvolle Quelle für Liebhaber der Musikgeschichte.
Einige Leser könnten die vielen Details überwältigend finden; der Fokus des Buches ist ziemlich spezifisch auf eine historische Periode gerichtet, was vielleicht nicht alle Musikliebhaber anspricht.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
New York and the International Sound of Latin Music, 1940-1990
New York City ist seit langem ein generativer Knotenpunkt für die transnationale lateinamerikanische Musikszene. Gegenwärtig gibt es keinen anderen Ort auf dem amerikanischen Kontinent, an dem so viele Menschen aus der gesamten Karibik zusammenkommen, um Musik zu machen. In diesem Buch versucht Benjamin Lapidus, all diese Musiker unter einem mächtigen musikalischen Klang zu vereinen, insbesondere diejenigen, die in der Vergangenheit unbemerkt geblieben sind.
Auf der Grundlage von Archivrecherchen, mündlichen Überlieferungen, Interviews und musikwissenschaftlichen Analysen untersucht Lapidus, wie die interethnische Zusammenarbeit zwischen Musikern, Komponisten, Tänzern, Instrumentenbauern und Musiklehrern in New York City einen Standard für das Studium, die Schaffung, Aufführung und Innovation lateinamerikanischer Musik setzte. Musiker, die sich in New York auf spanisch-karibische Musik spezialisierten, kultivierten einen Klang, der auf Traditionen wie Klassik, Jazz und spanisch-karibischer Folklore beruhte. Zum ersten Mal untersucht Lapidus diesen Sound im Detail und in seinem Kontext. Er bietet ein neues Verständnis dafür, wie Musiker zwischen 1940 und 1990 in New York City spanisch-karibische Populärmusik produzierten und formell weitergaben.
Ohne die historischen Fakten der Rassentrennung und des Rassismus, die die Musiker erlebten, zu schmälern, behandelt Lapidus die Musik als eine verbindende Kraft. Indem er die Musiker würdigt, die dazu beigetragen haben, die Kluft zwischen den kulturellen und musikalischen Hintergründen zu überbrücken, erkennt er den Einfluss ganzer ethnischer Gruppen an, die die Musik in New York verändert haben. Die Untersuchung dieser einzelnen Musiker anhand von Interviews und musikalischen Transkriptionen trägt dazu bei, die spezifische und identifizierbare Ästhetik der lateinamerikanischen Musik von New York City zu charakterisieren, die inzwischen international nachgeahmt wird.