
Non-Binary Family Configurations: Intersections of Queerness and Homonormativity
Dieser Band befasst sich eingehend mit der Art und Weise, wie LGBTQ2-Menschen familiäre Bindungen eingehen. Er bringt Geschichten von nicht-binären Familien aus verschiedenen Kontinenten und Kulturen zusammen und stellt die Fürsorge als einen grundlegenden Wert für die Schaffung familiärer Bindungen dar.
Dieser Band schließt somit eine Lücke in der Literatur zu nicht-binären Familienkonfigurationen, indem er über den rechtlichen Kampf um nicht-binäre Partnerschaftsrechte hinausgeht. In den jüngsten Diskussionen über die Gleichstellung der Ehe wurde der Begriff der familiären Bindungen, der in den frühen Diskussionen über nicht-binäre Familienforschung wichtig war, zugunsten eines rechtlichen und homonormativen Verständnisses von individuellen Rechten dezentriert.
Dieser Band stellt familiäre Bindungen in den Mittelpunkt und ist der erste Schritt zu einer neuen Vorstellung von Familienforschung und trägt zur Forschung in den Familien- und Geschlechterstudien bei. Studierende und Forschende der Soziologie, Anthropologie, Sozialarbeit, Gender Studies, Familienforschung, Wohlbefindensforschung und alle, die mit nicht-binären Familien arbeiten, werden dieses Buch hochaktuell und interessant finden.