Bewertung:

In den Rezensionen zu „Nichts als die Wahrheit“ von Anna Politkowskaja wird die eindringliche Darstellung der Gefahren hervorgehoben, denen Journalisten in einem totalitären Staat ausgesetzt sind, insbesondere im Kontext von Putins Russland. Die Kritiker würdigen ihr Engagement für die Aufdeckung der Wahrheit über die Tschetschenienkriege und stellen sie als beispielhafte Figur im Journalismus heraus. Einige Rezensenten bemängeln jedoch den Aufbau des Buches und meinen, dass es eine klarere chronologische Darstellung der Ereignisse hätte bieten können.
Vorteile:Das Buch unterstreicht die Bedeutung einer freien Presse und ist eine bewegende Würdigung von Anna Politkowskajas Mut und Engagement als Journalistin. Es ist gut geschrieben und bietet tiefe Einblicke in das politische Umfeld Russlands, was es zu einer unverzichtbaren Lektüre für alle macht, die sich für dieses Thema interessieren. Die persönlichen Abschnitte über Annas Charakter und ihren Einfluss auf andere werden ebenfalls als Juwelen des Buches hervorgehoben.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass die fehlende chronologische Gliederung der Depeschen das Verfolgen des Berichts erschwert. Das Buch wird zwar als wichtig gelobt, aber für diejenigen, die sich nicht für die Besonderheiten der Tschetschenienkriege interessieren, ist es möglicherweise nicht fesselnd. Außerdem könnten manche den allgemeinen Ton als düster empfinden, was häufige Lesepausen erforderlich macht.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Nothing But the Truth - Selected Dispatches
Von der Autorin der international gefeierten Bücher "Putins Russland" und "Ein russisches Tagebuch".
Bis zu ihrer Ermordung im Oktober 2006 schrieb Anna Politkowskaja für die russische Zeitung Nowaja gazeta und erlangte internationale Berühmtheit für ihre Berichte über die Tschetschenienkriege und allgemein über die russische Politik und die staatliche Korruption.