Nichts Gewonnenes ist ewig: Eine Theologie der Tradition

Bewertung:   (4,3 von 5)

Nichts Gewonnenes ist ewig: Eine Theologie der Tradition (M. Carpenter Anne)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine tiefgreifende Erforschung des Konzepts der Tradition im Christentum, insbesondere im Katholizismus, und verbindet Erkenntnisse aus verschiedenen theologischen Perspektiven. Es betont, wie wichtig es ist, die Tradition zu verstehen, um in der modernen Welt verantwortungsvoll zu handeln, obwohl es keine direkten Lösungen bietet. Das Buch ist trotz seines fachlichen Inhalts für ein breites Publikum zugänglich.

Vorteile:

Bietet eine tiefgründige Analyse der Tradition und ihrer Auswirkungen auf das zeitgenössische Denken.
Verbindet eine Vielzahl theologischer Perspektiven und macht es so zu einer umfassenden Lektüre.
Durch die klare und übersichtliche Schreibweise auch für Nicht-Fachleute zugänglich.
Stimuliert wichtige Gespräche über Glaube, Tradition, Ethnie und Theologie.
Hoch gelobt für bestimmte Kapitel, insbesondere das über Péguy.

Nachteile:

Bietet keine konkreten Lösungen oder einen spezifischen Aktionsplan.
Könnte für manche Leser zu gelehrt oder technisch sein, trotz der Bemühungen um Zugänglichkeit.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Nothing Gained Is Eternal: A Theology of Tradition

Inhalt des Buches:

In den Jahrzehnten seit der Ausrufung des Endes der Geschichte ist der Westen immer wieder daran erinnert worden, dass die Geschichte noch nicht mit uns abgeschlossen ist. Die Zeit schreitet voran, aber die Vergangenheit hält Schritt. Die beiden Fragen, die im Mittelpunkt der letzten zweihundert Jahre Philosophie und Theologie standen - Was ist Geschichte? Was ist Tradition? --sind heute dringlicher als damals, als sie zum ersten Mal gestellt wurden. Während die meisten Antworten auf diese Fragen methodischer und deskriptiver Natur sind, präsentiert Nothing Gained Is Eternal eine sowohl theologische als auch theoretische Antwort, eine Antwort, die in Aktion, Erinnerung und Freiheit wurzelt.

Jahrhunderts, wie Bernard Lonergan, Charles Pguy, Maurice Blondel und Hans Urs von Balthasar, plädiert Anne M. Carpenter für eine neue Theorie der Tradition. Es ist eine Theorie, die fest mit den Zweideutigkeiten, Widersprüchen und vielfältigen Früchten der Vergangenheit verankert ist. Carpenter zeigt, dass Ressourcement nicht nur ein Weg ist, um die Vergangenheit wiederzufinden, sondern auch, um moralische Urteile über ein früheres und unser eigenes Zeitalter zu fällen. Die daraus resultierende Darstellung der Tradition wendet sich gegen sentimentale und triumphalistische Interpretationen des christlichen Erbes.

Doch dieses Werk zeigt auch auf, wie unvollständig die Hinwendung der Theologie zur Geschichte ist, und konfrontiert ihre eigene Theorie der Tradition mit dekolonialer Kritik. Carpenter fordert die Leser auf, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Tradition fortbestehen kann, wenn ihre kolonialistischen Praktiken ans Licht gebracht werden. Und indem sie diese Frage stellt, gibt sie Hoffnung, das Leben der Tradition in ihrem Gefolge zu verändern.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781506471730
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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