Bewertung:

OFTEN I AM HAPPY ist eine nachdenkliche Novelle von Jens Christian Grøndahl, in deren Mittelpunkt die 70-jährige Ellinor steht, die mit ihrer verstorbenen besten Freundin Anna, der ersten Frau ihres verstorbenen Mannes Georg, kommuniziert. Während sie ihre Trauer bewältigt und über ihre Vergangenheit und Beziehungen nachdenkt, entfaltet sich die Geschichte durch Ellinors introspektive Briefe, die tiefe emotionale Schichten und komplexe Themen wie Liebe, Verrat und persönliche Verantwortung offenbaren. Die Erzählung ist sowohl melancholisch als auch hoffnungsvoll und erforscht die Komplexität menschlicher Beziehungen und Selbstakzeptanz.
Vorteile:Das Buch wird für seinen schönen Schreibstil, seine emotionale Tiefe und seinen introspektiven Charakter gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen Ellinors Ehrlichkeit und Verletzlichkeit sowie die fesselnde Erforschung von Themen wie Liebe, Freundschaft und Erinnerung. Die einzigartige Perspektive einer Frau, die über ihr Leben und ihre Beziehungen nachdenkt, hinterlässt zusammen mit der lyrischen Prosa eine starke emotionale Wirkung.
Nachteile:Einigen Lesern fiel es schwer, sich mit Ellinor als Figur zu identifizieren, sie fühlten sich distanziert und konnten ihre Gefühle nicht ganz nachvollziehen. Die Struktur der Geschichte gefiel zwar vielen, doch wurde kritisiert, dass sie etwas mäandernd sei oder es ihr an einem konventionellen Handlungsverlauf fehle. Außerdem waren einige Leser der Meinung, dass bestimmte Elemente des Buches klischeehaft oder zu vertraut wirkten, was das Gesamterlebnis beeinträchtigen könnte.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Often I Am Happy
Die herzzerreißende Geschichte des Lebens einer Frau: der Mann, den sie heiratete, der Freund, den sie verlor, und die schmerzhafte Familiengeschichte, die sie hinter sich lassen wollte.
Für Fans von Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“.