Bewertung:

In den Rezensionen wird „Stille im Oktober“ von Jens Christian Grondahl für seinen schönen Schreibstil, seine introspektive Art und die komplexe Erforschung von Beziehungen gelobt. Die Leserinnen und Leser lobten die traumhafte Qualität und die ausdrucksstarke Prosa des Buches, während viele das Buch als nachdenklich stimmend und emotional anregend empfanden. Einige Rezensenten schätzten das Fehlen von Dialogen und die Tiefe der Charakterentwicklung, obwohl die Meinungen über den Protagonisten gemischt waren. In mehreren Kommentaren wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der introspektive Stil des Buches es zu einer langsamen Lektüre macht und nicht für diejenigen geeignet ist, die rasante Action suchen.
Vorteile:⬤ Schöner und eleganter Schreibstil
⬤ zutiefst introspektiv und psychologisch komplex
⬤ fesselnde Erforschung von Beziehungen
⬤ keine Dialoge, wodurch ein einzigartiger Erzählstil entsteht
⬤ führt zu lebhaften Diskussionen
⬤ ruft starke Emotionen hervor
⬤ gut strukturierte Prosa mit Zeitsprüngen.
⬤ Keine leichte oder rasante Lektüre
⬤ kann herausfordernd sein und Konzentration erfordern
⬤ der Protagonist kann für manche unsympathisch sein
⬤ das Fehlen von Dialogen könnte nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Silence in October
Nach achtzehn Jahren Ehe wacht ein Kunsthistoriker eines Morgens auf und stellt fest, dass seine Frau mit gepackten Koffern in der Schlafzimmertür steht und ihn ohne Erklärung verlässt. Alleine in seiner Kopenhagener Wohnung versucht er, sich einen Reim auf seine rätselhafte Ehe und sein Leben zu machen.
Erinnerungen an Taxifahrten, stille Spaziergänge im Schnee und intensive Aufenthalte in Paris und New York ziehen in flüchtigen Bildern durch seinen Kopf. Je mehr er jedoch an seine Frau denkt, desto rätselhafter wird sie für ihn.
Langsam begreift er, dass zwei Menschen jahrelang zusammenleben können, ohne sich jemals wirklich zu kennen, und dass die wichtigsten Begegnungen im Leben nicht geplant, sondern vom Zufall bestimmt sind. Schweigen im Oktober ist ein psychologischer Roman von großer Schärfe und meisterhafter Erzählkunst, der mit großer Subtilität die geheimen, unvorhersehbaren Verbindungen zwischen Männern und Frauen erforscht.