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Okinawan Te, In the Footsteps of The Masters
Der okinawanische Te ist bekannt für seine K.O.-Schläge, seine flüssige Beinarbeit und seine Klingenwaffen.
Er hat überlebt, weil er sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen konnte. Im Jahr 1609 startete der japanische Satsuma-Clan eine massive Invasion und unterwarf das Inselreich, um Okinawas aufstrebende militärische Macht und seine umfangreichen Handelsbeziehungen zu unterdrücken.
Bis dahin herrschte ein Bushido-Schlachtfeldsystem mit einer organisierten Burg- und Seekriegsführung. Unter der Herrschaft von Satsuma durften die okinawanischen Bushi jedoch nicht mehr öffentlich Waffen tragen oder ein stehendes Heer unterhalten, so dass das Te zu einem persönlichen Kampfsystem und einer Freizeitbeschäftigung wurde. In Karate, okinawanischem Tanz und Musik bildet die verborgene Essenz des Te noch immer den Rahmen.
Es füllt das kulturelle Leben Okinawas und hält seine subtile soziale Maschinerie in Gang. In diesem detaillierten Werk werden die Grundsteine des okinawanischen Te durch die Erklärungen historischer technischer Fotografien dargelegt, die von den Meistern für zukünftige Generationen hinterlassen wurden.